Profis 02.05.2021 — 18:00 Uhr

Fakten zum Duell mit Hertha BSC

FSV auf der Überholspur, Berlin vor Kaltstart - Quaison jagt alleinigen Rekord, Cordoba wartet auf Torerfolg gegen den Ex

Unter völligen anderen Vorzeichen trafen sich die Kontrahenten am zwölften Spieltag in der Hauptstadt. Im Anschluss an das Remis kamen die 05ER auf sechs Zähler, die Hertha auf 13.

Nach dem 2:1-Sieg über Rekordmeister FC Bayern München richten die 05ER den Fokus auf den Bundesliga-Endspurt. Bevor in den finalen Wochen der Saison das Derby gegen Eintracht Frankfurt sowie die Duelle gegen Borussia Dortmund und den VfL Wolfsburg anstehen, wartet am Montagabend (18 Uhr, live auf Sky & 05ER.fm) das Nachholspiel des 29. Spieltags gegen Hertha BSC. Der Tabellenvorletzte ist nach zweiwöchiger Corona-Zwangspause (seit Freitag wieder im Training) auf Punkte angewiesen, der FSV will nach drei Siegen in Serie weiter punkten und den Konkurrenten aus Berlin (mindestens) auf Abstand halten.

Einen "harten Fight" (O-Ton Alexander Hack) erwarten die 05ER dabei. Und auch die bisherige Bilanz in den Aufeinandertreffen beider Teams lässt ein spannendes Kräftemessen vermuten. 25 Mal trafen beide Mannschaften in der höchsten deutschen Spielklasse bislang aufeinander: Jeweils acht Partien entschieden beide Klubs dabei für sich, neun Mal gab es eine Punkteteilung. Zuletzt im Hinspiel, als die 05ER erstmals in der laufenden Saison ohne Gegentor geblieben waren.

Die wichtigsten Aussagen von Bo Svensson im Vorbericht

Der Bruchweg-Bericht vor #M05BSC

Daten & Fakten zum Duell

05ER in Top-Form

Das Team von Bo Svensson ist nunmehr seit sieben Bundesliga-Spielen ohne Niederlage, fuhr in diesem Zeitraum fünf Siege ein und spielte zwei Mal Unentschieden. Das ist die längste aktuelle Serie aller Bundesliga-Klubs und für die Rheinhessen die längste seit über sechseinhalb Jahren.

Neuer Vereinsrekord winkt

Mit einem Sieg oder Remis gegen die Herthaner würden der FSV einen Vereinsrekord aus der Saison 2014/15 einstellen. Damals bestritten die Mainzer, ebenfalls unter einem dänischen Coach, Kasper Hjulmand, acht aufeinanderfolgende Spiele ohne Niederlage.

Berliner unter Zugzwang

Wenn die Berliner am Montagabend in Mainz gastieren, ist ihr letztes Spiel 23 Tage her. Nach der Bundesliga-Partie gegen Borussia Mönchengladbach, dem dritten ungeschlagenen Spiel in Folge, rangierte die Alte Dame noch auf dem 14. Tabellenplatz und musste sich anschließend in eine zweiwöchige Quarantäne begeben. In dieser Zeit punktete die Konkurrenz fleißig – die Hauptstädter sind nun Vorletzter und stehen vor den anstehenden Nachholspielen gehörig unter Druck.

Auswärts stottert der Offensiv-Motor

Gaben die Berliner in ihrem letzten Heimspiel, wohlgemerkt lange Zeit in Überzahl spielend, gegen Mönchengladbach 24 Torschüsse ab (Saisonrekord für Hertha), präsentierten sie sich auswärts zuletzt längst nicht so abschlussfreudig. In Dortmund (0:2) und im Hauptstadt-Derby gegen Union (1:1) gab die Dardai-Elf jeweils nur vier Torschüsse ab.

Erstes Tor, erster Sieg: Gleich in zweierlei Hinsicht durfte Jeremiah St. Juste im September 2019 Premiere im 05-Trikot feiern.

Rekord-Torschütze Quaison

Im jüngsten Duell gegen die Bayern erzielte 05-Stürmer Robin Quaison sein 29. Bundesliga-Tor für den FSV und stellte damit den Vereinsrekord von Yunus Malli und Mohamed Zidan ein. Möglich, dass sich der Schwede am Montag an die Spitze des vereinsinternen Rankings schiebt: In sechs Bundesliga-Partien gegen die Hertha gelangen dem Torjäger sechs Treffer.

Defensive Stabilität

An den ersten 14 Spieltagen dieser Saison kassierte Mainz acht Gegentore nach Flanken aus dem Spiel – Ligahöchstwert zum damaligen Zeitpunkt. Seit Svensson Cheftrainer beim FSV ist, kam in 16 Spielen nur noch ein Gegentreffer nach Flanken dazu. Ähnlich verhält es sich mit den Standards: Nach neun Gegentreffern im Anschluss an ruhende Bällen in den ersten 14 Partien, waren es nur noch fünf Standard-Gegentore in den letzten 16 Spielen.

Zurück an alter Wirkungsstätte

Für Hertha-Angreifer Jhon Cordoba bedeutet das Gastspiel in Mainz eine Rückkehr zu dem Klub, für den er von 2015 bis 2017 insgesamt 51 Bundesliga-Spiele bestritt (zehn Tore). Seit seinem Abgang aus Rheinhessen wartet der Kolumbianer noch auf einen Sieg gegen den FSV: Zwei Remis und zwei Niederlagen (kein Treffer) stehen für den 27-Jährigen zu Buche. Ohnehin erzielte Cordoba alle seine vier Saisontore im heimischen Olympia-Stadion.

Die Schiedsrichter der Partie werden am Spieltag auf der DFB-Homepage bekannt gegeben.

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