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Spielbericht

05ER verdienen sich Punkt in Berlin

Mainzer in der Hauptstadt mit den klareren Gelegenheiten und erstmals ohne Gegentor

Dank der ersten weißen Weste der Saison hat sich der 1. FSV Mainz 05 am Dienstagabend einen Zähler bei Hertha BSC erkämpft. Die 05ER, die beim torlosen Remis zudem die besseren Chancen besaßen, überzeugten dabei vor allem mit einem hochkonzentrierten Auftritt in der Defensive. Während der Punkt tabellarisch zunächst kaum Auswirkungen hat, dürfte er für die Moral der Mainzer vor den verbleibenden beiden Pflichtspielen des Jahres umso wertvoller sein.

Mit fünf Veränderungen gegenüber der Köln-Partie gingen die Mainzer ins Duell mit den Hauptstädtern. Aarón, Leandro Barreiro, Kunde Malong, Kevin Stöger (Startelf-Debüt) und Robin Quaison rückten für Daniel Brosinski, Danny Latza, Jonathan Burkardt, Jean-Paul Boëtius sowie Jean-Philippe Mateta in die erste Elf. Jan-Moritz Lichte hatte sich in Berlin zudem für eine 5-3-2-Grundordnung mit Edimilson auf Rechtsaußen und Karim Onisiwo und Quaison als Doppelspitze entschieden.

Erwartungsgemäß bestimmten die Gastgeber in der Anfangsphase das Spielgeschehen, ließen den Ball und die Gäste laufen, die es jedoch verstanden, die Hertha vom eigenen Strafraum fernzuhalten und die Räume geschickt zu verdichten. Auch die beiden nominellen Angreifer schalteten sich dabei intensiv mit ins Spiel gegen den Ball ein und liefen zunächst häufig erst auf Höhe der Mittellinie an. Die Berliner taten sich schwer und warteten auf das kreative Momentum, mussten sich aber gedulden. Die einzig nennenswerte Abschlussaktion der Anfangsviertelstunde resultierte so aus einem Distanzschuss von Lucas Tousart, der allerdings deutlich über dem Gehäuse landete (13.). Der FSV lauerte hingegen auf Umschaltaktionen. Und die erste vielversprechende bot sich in Minute 16: Von Onisiwo bedient hatte Aarón im Strafraum Platz, hätte wohl selbst den Abschluss suchen müssen, entschied sich aber für die flache Hereingabe, die letztlich geklärt werden konnte. Eine Aktion, die aufzeigte, wie es gehen könnte, wenn die Gäste schnell und zielgerichtet agieren.

Die erste Welle der Berliner, die erfolglos darum bemüht gewesen waren früh für klare Verhältnisse zu sorgen, wehrten die Mainzer letztlich souverän ab, das Spiel wurde offener und auch die 05ER kamen immer häufiger zu eigenen Ballstafetten. Defensiv hochkonzentriert und im Offensivspiel mit punktuellen Nadelstichen sollte der FSV rund fünf Minuten vor der Pause zur bis dato größten Gelegenheit der Partie kommen: Edimilson hatte auf rechts Zeit zu flanken, fand im Zentrum den aufgerückten Barreiro, der den Ball zwar nicht voll erwischte, das Leder aber dennoch an den Querbalken setzte (40.). Bitter für die Rheinhessen, viel Glück für die Gastgeber und ihren Torhüter Alexander Schwolow. Mit einem leistungsgerechten Remis ging es wenig später in die Katakomben.

Stöger scheitert, Berlin ohne Torchance

Nach Wiederbeginn – beide Teams machten unverändert weiter – das gleiche Bild. Die Hertha hatte mehr Ballbesitz, die Mainzer die nächste Chance. Wie schon vor der Pause ging es über rechts, Barreiro bediente Onisiwo, der den Ball scharf vors Tor brachte, wo Stögers Direktabnahme wohl den Weg ins Tor gefunden hätte, wäre Deyovaisio Zeefuik nicht im letzten Moment da gewesen, um zur Ecke zu klären. Analog zu Durchgang eins tat sich ansonsten wenig in beiden Strafräumen, der FSV ließ sich nicht locken und die Gastgeber bissen sich die Zähne aus am stabilen Defensivkonstrukt der Mainzer. Es war hier kein Fußballleckerbissen im Olympiastadion, dafür ein hochspannendes Duell zwischen zwei taktisch äußerst diszipliniert auftretenden Teams. Der erste Abschluss der Hertha nach dem Seitenwechsel ließ so auf sich warten und brachte keine echte Gefahr, weil der Kopfball von Krzysztof Piatek das Gehäuse um rund zwei Meter verfehlte (69.).

Auch in der Schlussphase dieser chancenarmen Begegnung spielte sich das Geschehen meist zwischen den Strafräumen ab, volles Risiko schien kein Team gehen zu wollen. An vorderster Front sollten auf Seiten der 05ER in den letzten zehn Minuten noch einmal Burkardt und Mateta für Schwung sorgen, sie ersetzten die fleißigen, aber glücklosen Onisiwo und Quaison. Weitere Chancen sollte letztlich auch dieser Doppelwechsel nicht zur Folge haben. Nach dem dritten Remis der Saison sowie dem ersten zu-Null-Spiel seit dem 2:0-Erfolg in Dortmund Mitte Juni hat der FSV nun nach dem zwölften Spieltag sechs Zähler auf dem Konto. Die letzten beiden Partien des Jahres steigen am Samstagnachmittag (gegen Werder Bremen) und am Mittwoch in einer Woche (DFB-Pokal gegen den VfL Bochum) zuhause in der OPEL ARENA.

Spieldaten
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Trainer:

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Einwechslungen:

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Reservebank:

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Trainer:

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Spielerdaten
0 Tore 0
0 Torschüsse 0
0 Torvorlagen 0
0 Ballkontakte 0
0 gespielte Pässe 0
0 angekommene Pässe 0
0 Fehlpässe 0
0% Passquote 0%
0% Zweikampfquote 0%
0 Foul / Hand gespielt 0
0 Gefoult worden 0
0 Abseits 0

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