Spielberichte 16.04.2026 - 23:02 Uhr
05ER scheiden aus der Conference League aus
Deutliche Niederlage im Viertelfinal-Rückspiel in Straßburg beendet die Reise der Mainzer durch Europa

UEFA Conference League 2025/2026
Viertelfinale
1:0 S. Nanasi (26.)
2:0 A. Ouattara (35.)
3:0 J. Enciso (69.)
4:0 E. Emegha (74.)
Anstoss:
16.04.2026 | 21:00 Uhr
Stadion:
Stade de la Meinau
Zuschauer:
30631
Aufstellung
Racing Straßburg
Aufstellung:
Mike Louis Penders (39), Andrew Abiola Omobamidele (2), Benjamin James Chilwell (3), Ismaël Landry Doukouré (6), Diego Manuel Jadon da Silva Moreira (7), Algot Sebastian Nanasi (11), Julio César Enciso Espínola (19), Becket Fabrice-Martial Godo (20), Samir El Mourabet (29), Valentín Barco (32), Abdoul Guemissongui Ouattara (42)
Einwechslungen:
58 E. Emegha für S. Nanasi, 78 L. Høgsberg für B. Chilwell, 79 G. Yassine für A. Ouattara, 88 M. Oyedele für J. Enciso
Ersatzbank:
Karl-Johan Anton Johnsson (1), Maximillian Rotimi Oyedele (8), Emmanuel Esseh Emegha (10), David Datro Fofana (15), Mathis Amougou (17), Lucas Høgsberg (24), Samuel Christian Osaze Amo-Ameyaw (27), Jean-Baptiste Bosey (38), Yoann Becker (43), Gabriel Kerckaert (60), Gessime Ben Youssef Mustapha Yassine (80), Rafael Filipe Gonçalves Soares Luís (83)
Trainer:
Gary Paul O'Neil
1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
Daniel Batz (33), Phillipp Mwene (2), Stefan Posch (4), Kaishu Sano (6), Paul Nebel (8), Phillip Tietz (20), Danny Vieira da Costa (21), Sota Kawasaki (24), Silvan Dominic Widmer (30), Dominik Kohr (31), Nelson Felix Patrick Weiper (44)
Einwechslungen:
46 N. Amiri für N. Weiper, 72 A. Caci für S. Widmer, 72 A. Sieb für S. Kawasaki, 82 W. Bøving für D. Kohr, 82 N. Veratschnig für P. Mwene
Ersatzbank:
Lasse Finn Rieß (1), Nadiem Amiri (10), Armindo Sieb (11), William Bøving Wick (14), Lennard Patrick Maloney (15), Stefan Bell (16), Anthony Caci (19), Nikolas Konrad Veratschnig (22), Andreas Schjølberg Hanche-Olsen (25), Robin Zentner (27), Daniel Gleiber (42), Kacper Potulski (48)
Trainer:
Urs Fischer

- Racing Straßburg
- Mike Louis Penders
- Andrew Abiola Omobamidele
- Benjamin James Chilwell
- Ismaël Landry Doukouré
- Diego Manuel Jadon da Silva Moreira
- Algot Sebastian Nanasi
- Julio César Enciso Espínola
- Becket Fabrice-Martial Godo
- Samir El Mourabet
- Valentín Barco
- Abdoul Guemissongui Ouattara
- Karl-Johan Anton Johnsson
- Maximillian Rotimi Oyedele
- Emmanuel Esseh Emegha
- David Datro Fofana
- Mathis Amougou
- Lucas Høgsberg
- Samuel Christian Osaze Amo-Ameyaw
- Jean-Baptiste Bosey
- Yoann Becker
- Gabriel Kerckaert
- Gessime Ben Youssef Mustapha Yassine
- Rafael Filipe Gonçalves Soares Luís
- 1. FSV Mainz 05
- Daniel Batz
- Phillipp Mwene
- Stefan Posch
- Kaishu Sano
- Paul Nebel
- Phillip Tietz
- Danny Vieira da Costa
- Sota Kawasaki
- Silvan Dominic Widmer
- Dominik Kohr
- Nelson Felix Patrick Weiper
- Lasse Finn Rieß
- Nadiem Amiri
- Armindo Sieb
- William Bøving Wick
- Lennard Patrick Maloney
- Stefan Bell
- Anthony Caci
- Nikolas Konrad Veratschnig
- Andreas Schjølberg Hanche-Olsen
- Robin Zentner
- Daniel Gleiber
- Kacper Potulski
Der 1. FSV Mainz 05 ist im Viertelfinale der UEFA Conference League ausgeschieden. Die Reise der 05ER durch Europa endete am Abend nach einer ebenso deutlichen wie verdienten 0:4-Niederlage im Viertelfinal-Rückspiel bei Racing Straßburg. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase des ersten Durchgangs waren die Franzosen ihren Gästen in der restlichen Spielzeit in allen Belangen überlegen und egalisierten schon in den ersten 45 Minuten den Mainzer Zwei-Tore-Vorsprung aus dem Hinspiel. In der zweiten Hälfte hielt Daniel Batz zunächst einen Elfmeter und sein Team im Spiel. Doch die Gastgeber blieben am Drücker, hatten zahlreiche Chancen und legten noch zwei weitere Treffer nach.
Zwei Veränderungen im Vergleich zur Bundesliga
Cheftrainer Urs Fischer hatte seine Startelf nach der Heimniederlage gegen Freiburg auf zwei Positionen verändert. Für den in der Conference League nicht spielberechtigten Sheraldo Becker stürmte Nelson Weiper. Außerdem ersetzte Silvan Widmer Niki Veratschnig auf der rechten Außenbahn. Die 05ER gingen das entscheidende Rückspiel also mit der identischen Elf wie eine Woche zuvor beim 2:0-Hinspielsieg an.
Gastgeber egalisieren das Hinspielergebnis
Ein "Feuerwerk" der Heimelf hatte Fischer in der Pressekonferenz erwartet und vor allem für die Anfangsphase jede Menge Defensivarbeit für sein Team vorausgesagt. Das ließ aber zunächst auf sich warten. Die Erfahrung der 05ER machte sich bemerkbar. Die Fischer-Elf gewann Zweikämpfe und erarbeitete sich erste Abschlüsse. Zunächst wurde Sota Kawasaki im letzten Moment im Strafraum gestört (3.), eine Hereingabe von Paul Nebel von links fälschte ein Racing-Verteidiger fast ins eigene Tor ab (7.). Außer einem ungefährlichen Schuss von Abdoul Ouattara ließen die Rheinhessen nichts zu in den ersten rund 20 stets intensivenMinuten der Partie.
Viel spielte sich zwischen den Strafräumen ab. Von Minute zu Minute erhöhten die Elsäßer aber spürbar den Druck und kamen zu Chancen. Zunächst klärte Daniel Batz herausragend beim Seitfallzieher von Diego Moreira (24.). Kurz danach war der Mainzer Torhüter machtlos und der Fall, den der FSV unbedingt vermeiden wollte, war eingetreten. Julio Enciso und Ben Chilwell hatten sich auf der linken Seite schön durchgespielt, die Hereingabe des Straßburger Außenverteidigers landete bei Sebastian Nanasi, der den Ball zur Straßburger Führung im 05-Tor unterbringen konnte (26.). Der Funke war nun endgültig auf das stimmungsvolle Publikum im Stade de la Meinau übergeschwappt. Die Gastgeber hielten den Druck aufrecht, vor allem über die schnellen Außenbahnspieler, die sich immer wieder in direkten Duellen durchsetzen und gefährliche Flanken in den Mainzer Strafraum schlagen konnten. So auch beim zweiten Treffer nach 35 Minuten. Diesmal hatte Enciso von der rechten Seite geflankt, in der Mitte stand Ouattara sträflich frei und konnte unbedrängt einköpfen. Die Franzosen hatten damit den Vorsprung aus dem Hinspiel egalisiert. Fast hätte der Torschütze direkt im Anschluss einen weiteren Treffer nachgelegt, doch sein Volley ging knapp am rechten Pfosten vorbei. In dieser Phase war der FSV etwas von der Rolle, hatte kaum Zugriff und machte nun Fehler. Die Gegentore hatten Wirkung erzeugt. Nach einem Fehler im Aufbauspiel stand auf einmal der starke Enciso frei vor Batz, doch der Schlussmann der 05ER tauchte blitzschnell ab (40.). Die 05ER retteten sich nach einem bis dato schwachen Auftritt ohne weiteren Gegentreffer in die Halbzeitpause.
Batz hält Elfmeter, 05ER verteidigen zu luftig
Nach dieser ersten Hälfte zum Vergessen brauchte der FSV einen Mutmacher. Den wechselte Fischer in Person von Nadiem Amiri ein, Weiper blieb dafür in der Kabine. Der FSV kam etwas verbessert aus der Pause und verzeichnete wieder längere Ballbesitzphasen. Gefährliche Abschlüsse ergaben sich daraus zunächst noch nicht, Nebel wurde nach Widmers Hereingabe im letzten Moment bei seinem Schuss geblockt (54.). In einer Phase, in der der FSV zwar viel verteidigen musste, aber wieder besser drin war, folgte der nächste Nackenschlag. Nach einem Ballverlust hatte auf einmal Valentin Barco im Strafraum den Ball und ging im Zweikampf mit Dominik Kohr zu Boden. Schiedsrichter Joao Pinheiro zeigte auf den Punkt. Doch beim fälligen Strafstoß war der an diesem Abend beste Mainzer zur Stelle: Batz parierte den unplatzierten Versuch des eingewechselten Emmanuel Emegha (65.).
Signalwirkung hatte diese Aktion aber nur für kurze Zeit, denn Racing legte wieder den Vorwärtsgang ein. Der starke Ouattara drang rechts in den Strafraum ein, ließ gleich drei Mainzer stehen und hatte noch das Auge für Enciso, der nur noch einschieben musste - 3:0 (70.). Zu diesem Zeitpunkt war der FSV ausgeschieden. Fischer reagierte mit einem Doppelwechsel: Armindo Sieb und Ex-Straßburger Anthony Caci kamen für Widmer und Kawasaki auf den Platz (72.). Es sollte noch schlimmer kommen: Erneut ließen die Mainzer ihren Gegenspielern viel zu viel Raum. Diesmal stand Ismael Doukoure nach Flanke von Enciso frei und köpfte zum 4:0 ein (74.). Von einer Trotzreaktion war in der verbleibenden Spielzeit nichts mehr zu sehen, es blieb bei Angriffsversuchen und der auch in der Höhe verdienten Niederlage für den FSV. Nach dem Schlusspfiff jubelten die Gastgeber provokant vor der Mainzer Kurve, es kam wie im Hinspiel zur Rudelbildung und Amiri sah noch die Rote Karte.














































































