Profis 17.04.2026 - 00:06 Uhr
"Wir gehen erhobenen Hauptes aus diesem Wettbewerb"
Die 05-Stimmen nach der Niederlage in Straßburg

Christian Heidel: "Wir müssen attestieren, dass wir heute chancenlos waren. Gegen eine Top-Mannschaft sind wir nach zwei Spielen insgesamt zurecht ausgeschieden. Was wichtig ist: Wir gehen erhobenen Hauptes aus diesem Wettbewerb. Wir haben von zwölf Spielen drei verloren und hatten gegen die beste Mannschaft das Nachsehen. Das muss man auch akzeptieren. Straßburg war heute zu gut für uns. Das wird keine bleibenden Schäden bei uns hinterlassen. Wir wissen, wer wir sind und trotzdem sind wir heute traurig. Wenn man mit einem 2:0 im Rücken nach Frankreich fährt, hat man die Hoffnung, es zu schaffen. Es ist nicht gelungen, aber es geht weiter. Wir hatten super Erlebnisse. Das tut jetzt weh, morgen früh fahren wir nach Hause und dann kümmern wir uns um Mönchengladbach."
Paul Nebel: "Wir wurden heute überrollt. Das hatten wir uns natürlich ganz anders vorgestellt. Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen, haben uns in der zweiten Halbzeit mit Ball etwas mehr zugetraut. Aber das war nicht gefährlich genug und hinten waren wir immer wieder anfällig. Das ist manchmal schwer zu erklären. Man nimmt sich viel vor und kommt dann schlecht rein. Wir werden es analysieren, aber wir haben uns in der ersten Halbzeit zu wenig zugetraut, waren zu defensiv, das hat sie bestärkt. Heute hat die klar bessere Mannschaft gewonnen. Das tut sehr weh, auch, weil wir uns im Hinspiel eine so gute Ausgangsposition erarbeitet hatten. Wir müssen ehrlich zu uns sein und können nichts schön reden. So dürfen wir nicht auftreten, das müssen wir am Wochenende wieder ändern. Die Erlebnisse in Europa machen Lust auf mehr. Wir können hoffentlich für die Zukunft daraus lernen."
Silvan Widmer: "Ich habe mich in den ersten Minuten gut gefühlt auf dem Platz. Dann haben sie die Oberhand gewonnen, die Zuschauer waren da. Wir haben uns das Leben auch selbst schwergemacht mit dummen Fehlern und keiner guten Körpersprache. Wenn es dann mal in die falsche Richtung läuft, wird es schwer, den Schalter umzulegen. Das haben wir heute nicht geschafft. Im Moment sind wir maximal enttäuscht, denn die Ausgangslage und die letzten Wochen waren gut. Wir waren bereit für dieses Spiel, aber haben es nicht auf den Platz gebracht. Das muss man ehrlicherweise sagen. Wir haben in der Höhe verdient verloren. Viel Zeit, die Köpfe hängen zu lassen, haben wir aber nicht. Am Sonntag wartet eine weitere schwierige Aufgabe auf uns."


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