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Profis 25.01.2023 - 13:35 Uhr

Ajorque: Viel Wucht & Bedrohung in der Box

Der Neuzugang aus Frankreich verfolgt die 05ER schon seit längerem

Ludovic Ajorque präsentiert schon einmal seinen Torjubel.

Am Dienstagnachmittag verpflichtete der 1. FSV Mainz 05 Ludovic Ajorque vom Racing Club de Strasbourg. Am frühen Abend stand der 1,96 m große Angreifer dann beim Abschlusstraining vor dem Heimspiel gegen Borussia Dortmund am heutigen Mittwoch (18:30 Uhr, hier oder an den Tageskassen gibt es noch Tickets) erstmals mit seinen neuen Teamkollegen im Bruchwegstadion auf dem Trainingsplatz. Ob der Franzose für das Duell mit dem BVB schon eine Option sein könnte, ließ FSV-Coach Bo Svensson in der Pressekonferenz vor dem ersten Heimspiel des Jahres noch offen. Man entscheide das gemeinsam mit dem Spieler, erklärte der 43-Jährige.

Impressionen von der ersten Trainingseinheit am Bruchweg

Mit Caci in Straßburg

Bislang war der Stürmer für Racing Strasbourg in der Ligue 1 auf Torejagd gegangen. In insgesamt 135 Partien in der höchsten französischen Spielklasse kommt Ajorque auf 46 Tore und 17 Vorlagen. Ausgebildet wurde der 28-Jährige in der Jugend von Angers SCO, über mehrere Leih-Stationen zog es ihn 2016 dann zu Clermont Foot, von wo er 2018 nach Straßburg wechselte. Dort spielte er mehrere Jahre gemeinsam mit Anthony Caci und stand bis zu dessen Wechsel nach Mainz in 98 Partien zusammen mit seinem Landsmann auf dem Platz. Nun werden schon bald weitere gemeinsame Spiele folgen. "Ich habe die 05ER in der Vergangenheit öfter verfolgt, auch weil mein Teamkamerad Caci hier hergewechselt ist. Er ist ein guter Freund und hat mir damals viele Tore aufgelegt – das wollen wir in der Bundesliga so fortführen", so die neue Nummer 17 des FSV. "Mainz 05 passt von der Spielweise, aber auch von den Werten hervorragend zu mir", ergänzt der Franzose, der in Saint-Joseph, einer französischen Gemeinde im Süden des Übersee-Départements Réunion, geboren ist.

Um den Angreifer habe man sich mehrere Wochen lang bemüht, "da er perfekt in das gesuchte Profil unseres Trainers passt", erklärte Sportvorstand Christian Heidel den Transfer. Umso mehr freute sich Svensson auf der Pressekonferenz am Dienstag darüber, mit dem Franzosen einen Spieler zu bekommen, "der uns nicht ergänzt, sondern uns besser macht."

In Ajorque sieht der FSV-Coach einen Akteur mit "sehr viel Wucht." Er sei "eine Anspielstation und eine Bedrohung in der Box mit sehr gutem Kopfballspiel." Darüber hinaus verleihe er dem Spiel der Mainzer Körperlichkeit und sei gleichzeitig jemand, der gerne gegen den Ball arbeitet, schwärmte Svensson. Diese Qualitäten habe er in Strasburg bereits unter Beweis gestellt. "Wir freuen uns, dass er seine Stärken künftig in unser Spiel einbringen wird", so der FSV-Coach weiter.

Mit Anthony Caci (re.) spielte Ajorque bereits bei Racing Strasbourg zusammen. Nun sind beide in Mainz wiedervereint.

An die vergangenen Jahre anknüpfen

Zwar hat Ajorque in der laufenden Saison in 13 Spielen nur einmal getroffen, in der abgelaufenen Spielzeit 2021/22 sammelte er in 36 Liga-Spielen jedoch 20 Scorerpunkte. Nicht zuletzt die Werte aus den vergangenen Jahren waren es, die die Mainzer Verantwortlichen von den Qualitäten des Neuzugangs überzeugten. "Es gibt nicht so viele Spieler, die in der französischen Liga so viele Tore gemacht haben", weiß Svensson.

25.01.2023

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