Spielberichte 15.03.2026 - 17:38 Uhr
Bundesliga 2025/2026
26. Spieltag
0:1 P. Nebel (5.)
0:2 Lee Jae-Sung (52.)
Anstoss:
15.03.2026 | 15:30 Uhr
Stadion:
Weserstadion
Zuschauer:
41800
Aufstellung
SV Werder Bremen
Aufstellung:
Mio Backhaus (30), Olivier Deman (2), Yukinari Sugawara (3), Jens Dalsgaard Stage (6), Keke Maximilian Topp (9), Leonardo Jesus Loureiro Bittencourt (10), Marco Grüll (17), Cameron Mitchel Puertas Castro (18), Romano Christian Schmid (20), Julián Malatini (22), Marco Friedl (32)
Einwechslungen:
46 J. Njinmah für K. Topp, 55 M. Schmetgens für J. Malatini, 68 P. Čović für L. Bittencourt, 69 I. Schmidt für Y. Sugawara, 85 S. Musah für M. Grüll
Ersatzbank:
Samuel-Germain Kinduelu Mbangula Tshifunda (7), Justin Gideon Njinmah (11), Karl Jakob Hein (13), Isaac Schmidt (23), Patrice Čović (24), Felix Agu (27), Salim Amani Musah (29), Abdoul Karim Coulibaly (31), Mick Schmetgens (33)
Trainer:
Daniel Moustapha Thioune
1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
Daniel Batz (33), Phillipp Mwene (2), Stefan Posch (4), Kaishu Sano (6), Jae-Sung Lee (7), Paul Nebel (8), Phillip Tietz (20), Danny Vieira da Costa (21), Sheraldo Rudi Salomo Willem Becker (23), Silvan Dominic Widmer (30), Dominik Kohr (31)
Einwechslungen:
72 N. Veratschnig für P. Mwene, 72 N. Weiper für P. Tietz, 81 K. Potulski für S. Widmer, 87 S. Kawasaki für Lee Jae-Sung, 87 L. Maloney für S. Becker
Ersatzbank:
Lasse Finn Rieß (1), Maxim Leitsch (5), Armindo Sieb (11), William Bøving Wick (14), Lennard Patrick Maloney (15), Nikolas Konrad Veratschnig (22), Sota Kawasaki (24), Nelson Felix Patrick Weiper (44), Kacper Potulski (48)
Trainer:
Urs Fischer
- SV Werder Bremen
- Mio Backhaus
- Olivier Deman
- Yukinari Sugawara
- Jens Dalsgaard Stage
- Keke Maximilian Topp
- Leonardo Jesus Loureiro Bittencourt
- Marco Grüll
- Cameron Mitchel Puertas Castro
- Romano Christian Schmid
- Julián Malatini
- Marco Friedl
- Samuel-Germain Kinduelu Mbangula Tshifunda
- Justin Gideon Njinmah
- Karl Jakob Hein
- Isaac Schmidt
- Patrice Čović
- Felix Agu
- Salim Amani Musah
- Abdoul Karim Coulibaly
- Mick Schmetgens
- 1. FSV Mainz 05
- Daniel Batz
- Phillipp Mwene
- Stefan Posch
- Kaishu Sano
- Jae-Sung Lee
- Paul Nebel
- Phillip Tietz
- Danny Vieira da Costa
- Sheraldo Rudi Salomo Willem Becker
- Silvan Dominic Widmer
- Dominik Kohr
- Lasse Finn Rieß
- Maxim Leitsch
- Armindo Sieb
- William Bøving Wick
- Lennard Patrick Maloney
- Nikolas Konrad Veratschnig
- Sota Kawasaki
- Nelson Felix Patrick Weiper
- Kacper Potulski
FSV fährt an der Weser drei Punkte ein
Mainzer zeigen im dritten Spiel binnen acht Tagen keinerlei Kräfteverschleiß & gewinnen das Duell mit Tabellennachbar Bremen souverän

Mit einem 2:0 (1:0)-Auswärtssieg bei Werder Bremen beendet der 1. FSV Mainz 05 die erste Englische Woche des Jahres und schiebt sich an der Konkurrenz von der Weser vorbei. Die Treffer zum am Ende verdienten Dreier markierten Paul Nebel in der Anfangsphase sowie Jae-sung Lee kurz nach Wiederbeginn. Die beste Bremer Chance hatte früh Leonardo Bittencourt, der am Querbalken scheiterte.
Drei frische Spieler hatte das 05-Trainerteam gegenüber dem Remis in Olmütz ins Rennen geschickt: An der Weser begannen Kapitän Silvan Widmer, Jae-sung Lee und Sheraldo Becker für Kacper Potulski und William Böving (beide Bank) sowie den schwer verletzten Silas schwer verletzten Silas.
Blitzstart dank Nebel & Mwene
Es ging munter los in diesem Duell: Zunächst landete ein Kopfball von Stefan Posch nach Widmer-Flanke neben dem Gehäuse (2. Spielminute). Zwei Minuten später musste Daniel Batz erstmals eingreifen, nachdem Jens Stage einen Freistoß aus dem Halbfeld mit der Fußspitze Richtung Tor beförderte (4.). Mit der zweiten Chance der Partie sollten die 05ER dann schon in Führung gehen, und das war richtig schön gespielt. Phillipp Mwene spielte bei einem Einwurf nahe der Grundlinie Doppelpass mit Becker, bevor der Österreicher durchstartete, eine gefühlvolle Flanke ins Zentrum brachte, die Nebel aus acht Metern per Kopf wuchtig zur Führung im Tor unterbrachte - 1:0 aus Sicht des FSV (6.). Die prompte Antwort verpassten die Gastgeber wenig später nach einem Eckball. Cameron Puertas brachte diese vors Gehäuse, wo Bittencourt aus vollem Lauf köpfte, aber am Querbalken scheiterte (8.). Insgesamt waren es aber in dieser unterhaltsamen Anfangsphase die Rheinhessen, die gefälliger agierten und drei Tage nach dem Conference-League-Auftritt in Tschechien durchaus frisch wirkten. Die Bremer taten sich schwer und liefen dem Leder viel hinterher. Erst nach einer guten Viertelstunde befreiten sich die Norddeutschen ein wenig und kamen zu einer Eckenserie, die für den FSV folgenlos blieb. Halbwegs gefährlich wurde es nach 22 Minuten, als Romano Schmid Posch abschüttelte, mit seinem Abschluss aus halbrechter Position jedoch an Batz scheiterte.
Beide Mannschaften hatten ihre Phasen gehabt, bevor die Begegnung im Anschluss diese Chance etwas verflachte. Bremen war bemüht darum, die Kontrolle zu übernehmen, was aber nur selten gelang. Der FSV stand stabil, war nun zwar weniger aktiv, attackierte aber weiter temporär hoch, so dass die Werderaner stehts auf der Hut sein mussten. Und so tat sich in Teil zwei dieses ersten Durchgangs auch kaum noch Nennenswertes in beiden Strafräumen.
Becker legt auf, Lee nach
Während die Mainzer unverändert zurückkehrten, kam bei Werder mit Wiederbeginn Justin Njinmah für Mittelstürmer Keke Topp. Und die Bremer sollten auch die erste Gelegenheit des zweiten Durchgangs haben: Über Stage und Schmid landete das Leder beim an der Strafraumgrenze frei lauernden Marco Grüll, dessen Schlenzer wenige Zentimerter am rechten Pfosten vorbeirauschte (48.). Das Fischer-Team ließ sich durch den forschen Auftakt der Gastgeber allerdings nicht beeindrucken und antwortete postwendend. In Minute 51 flankte Becker von rechts butterweich vors Tor, wo Tietz zum Flugkopfball ansetzte, das Leder aber neben das Gehäuse setzte. Seinen Assist sicherte sich der letzte von vier Winter-Neuzugängen keine Minute später: Sano eroberte den Ball im Werder-Spielaufbau auf Höhe der Mittellinie, über Tietz kam wieder Becker ins Spiel, dessen scharfe Hereingabe Lee aus kurzer Distanz und etwas glücklich zur 2:0-Führung über die Linie drückte. Keine Vorentscheidung, aber ein Treffer mit Wirkung und zum richtigen Zeitpunkt.
Denn die Bremer brauchten Zeit, um diesen Schock zu verdauen, hatten sie sich die Phase nach Wiederbeginn doch ganz anders vorgestellt. Erst nach einer guten Stunde war es Joker Njinmah, der nach einem schnellen Bremer Angriff von der Strafraumgrenze abzog, das Mainzer Tor aber knapp verfehlte (64.). Der FSV machte es weiter seriös, ließ kaum Räume zu und schaffte auch regelmäßig Entlastung nach vorne. Trotz Englischer Woche konnte sich der Cheftrainer so den Luxus erlauben, erst nach 72 Minuten erstmals zu wechseln. Nikolas Veratschnig und Nelly Weiper kamen für die letzten knapp 20 regulären Minuten für Mwene und Tietz. Und weil sich auf dem Feld wenig veränderte am Spielgeschehen, war die nächste nennenswerte Aktion der Partie die Einwechslung Potulskis für Widmer neun Minuten vor dem Ende. Eine echte Torchance erarbeiteten sich die Bremer erst in Minute 86 nochmal, als Joker Salim Musah aus 16 Metern abzog, aber nur das Außennetz anvisierte. In der Nachspielzeit versuchte sich dann nochmal Schmid gegen nun tief stehende 05ER aus 25 Metern, das Keder rauschte aber über den Querbalken. Am souveränen Auswärtssieg sollte sich nichts mehr ändern.
Dank des dritten Auswärtssiegs der Saison baut der FSV sein Punktekonto nach 26 Spieltagen auf nun 27 Zähler aus und schiebt sich im Klassement vor auf Rang 13. Weiter geht es am Donnerstagabend (18.45 Uhr) in der MEWA ARENA mit dem Conference-League-Rückspiel gegen Sigma Olmütz. Drei Tage später gastiert am kommenden Sonntag (15.30 Uhr) Eintracht Frankfurt am Rhein.







































