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Nachwuchs 12.03.2026 - 19:30 Uhr

U19 & U17 am Samstag gefordert

Top-Spiele gegen Hoffenheim den VfB Stuttgart warten auf die Teams von Jan Kirchhoff & Marc Heidenmann

Am vergangenen Wochenende setzte sich die Mainzer U19 mit einem deutlichen 4:0 gegen den SC Paderborn durch. Unter der Woche hatte sie im Verbandspokal dann einen großen Schreckmoment zu verdauen.

Die Rückrunde der Liga A beginnt für das NLZ der 05ER: Während die U19 am Samstag die TSG Hoffenheim empfängt (11.30 Uhr, Bruchwegstadion), trifft die U17 auswärts auf den VfB Stuttgart (12.30 Uhr, Rasenplatz 1 VfB Stuttgart).

U19: "Weg finden, um den Kopf frei zu bekommen"

Eigentlich hat die Mainzer U19 viele Gründe, um gut gelaunt und voller Zuversicht in die Vorbereitung auf das nächste Spiel der Liga A zu starten: Mit zehn Punkten aus fünf Spielen führt der FSV seine Gruppe aktuell an und befindet sich demnach mit Blick auf die K.o.-Phase voll auf Kurs. Überschattet wurde diese gute Phase der Rheinhessen allerdings durch das Viertelfinale des Südwest-Verbandspokals beim SV Viktoria Herxheim am Mittwochabend, in dem sich Verteidiger Mattis Fleer schwer verletzte. "Mattis hat einen Schien- und Wadenbeinbruch erlitten. Er wurde anschließend in die Mainzer Uniklinik gebracht und bereits in der Nacht operiert, ihm steht allerdings noch eine zweite OP in den nächsten Tagen bevor und er wird für längere Zeit ausfallen", äußert sich Cheftrainer Jan Kirchhoff zu der Verletzung seines Spielers, die schließlich auch zum Abbruch der Partie in der Verlängerung beim Stand von 1:1 geführt hatte. "Natürlich war der Schock bei uns allen groß und wir müssen uns immer noch ein wenig sammeln, daher fällt es gerade schwer, den Fokus komplett auf das nächste Spiel gegen Hoffenheim zu richten." Fleer sei allerdings medizinisch in den besten Händen und der Verein werde alles in seiner Macht stehende tun, um den 17-Jährigen bei seiner Genesung so gut wie möglich zu unterstützen, fügt Volker Kersting, Direktor Nachwuchs bei Mainz 05, hinzu. 

FSV empfängt einen "unfassbar gefährlichen Gegner"

Dennoch muss der Blick nun nach vorne gerichtet werden: Mut macht der Mainzer U19 hierfür vor allem das jüngste Heimspiel gegen den damaligen Tabellenführer aus Paderborn, welches die Rot-Weißen deutlich mit 4:0 für sich entscheiden konnten. "Ich finde, wir haben ein sehr rundes Spiel gezeigt - das ist das, wonach wir schon in der gesamten Saison, aber insbesondere seit Beginn der Liga A streben. Wir wollen in allen Spielphasen Antworten parat haben und auf jede Eventualität vorbereitet sein, genau das haben wir gegen Paderborn gezeigt. Dazu gehört auch eine Menge Aufopferungsbereitschaft füreinander - wie die Mannschaft gerade zusammenhält und gemeinschaftlich auftritt, ist besonders. Das braucht es dann auch gegen Hoffenheim", schlägt Kirchhoff die Brücke zum nächsten Spiel. "Wir wissen, dass wir leiden werden müssen. Hoffenheim ist ein unfassbar gefährlicher Gegner, sie verfügen über eine hohe individuelle Qualität und attackieren die ganze Zeit. Aus meinem Gefühl heraus wird es ein Spiel, das wir durch unsere Reaktionen beeinflussen können, es aber sehr schwierig sein wird, den Gegner zu einer Reaktion zu zwingen. Daher machen wir uns auf einen Fight gefasst und wissen dabei, dass kleine Situationen möglicherweise spielentscheidend sein werden." Keine leichte Aufgabe nach den jüngsten Ereignissen, wie der U19-Cheftrainer nochmals betont: "Wir müssen jetzt aufgrund der Situation um Mattis einen Weg finden, innerhalb kürzester Zeit den Kopf frei zu bekommen, damit wir bereit für das Spiel am Samstag sind und eine gute Leistung auf den Platz bringen können."

U17: "Wollen unseren Stil auf den Platz bringen"

Nach einem durchwachsenen Start in Liga A konnte die Mannschaft von Cheftrainer Marc Heidenmann die jüngsten beiden Spiele für sich entscheiden: Auf einen 3:1-Sieg in Leverkusen folgte ein 2:1-Erfolg bei den Stuttgarter Kickers, was den Rheinhessen derzeit sechs Punkte und den vierten Tabellenplatz beschert. Gerade am vergangenen Spieltag hatten es die Mainzer mit einem sehr unangenehmen Gegner zu tun, so Heidenmann: "Wir haben viele Zweikämpfe führen müssen und die Kickers haben eine sehr destruktive Spielweise an den Tag gelegt. Zwar hatten wir rund 80 Prozent Ballbesitz und insgesamt 19:2 Torschüsse, aber es war einen komplizierte Aufgabe, die wir zum Glück lösen und unsere gute Leistung mit einem verdienten Sieg belohnen konnten." Insbesondere vor dem Hintergrund der ersten drei Spieltage in Liga A, an denen die U17 zwar ebenfalls überzeugend auftrat, aber keinen Punkt einfahren konnte, seien die jüngsten Erfolge besonders wichtig: "Es ist nicht selbstverständlich, am Ende einer Englischen Woche - Mittwoch war das Spiel in Leverkusen, am Samstag standen wir in Stuttgart auf dem Platz - zu gewinnen, daher haben wir uns umso mehr darüber gefreut."

VfB als "größte Aufgabe in der Gruppe"

Den Rückenwind aus den beiden jüngsten Siegen möchte die U17 nun nutzen, um auch am nächsten Spieltag auswärts beim VfB Stuttgart erfolgreich zu sein: "Das gibt uns natürlich ein besseres Gefühl, auch mit Blick auf die Tabelle für die Gesamtsituation", so der U17-Cheftrainer über die Zwischenbilanz nach den ersten fünf Partien in Liga A. Mit den Stuttgartern trifft sein Team nun auf den derzeitigen Gruppenersten, der bis dato 13 Punkte aus fünf Spielen (vier Siege, ein Unentschieden) holen konnte - entsprechend schwierig sei es, von dort etwas mitzunehmen. "Wir wissen, dass der VfB die größte Aufgabe in der Gruppe ist, die wir haben können. Sie führen die Tabelle in einem sehr guten und ausgeglichenen Teilnehmerfeld verdient an, daher wissen wir, dass es brutal schwer wird, dort zu punkten." Ein Blick auf das Hinspiel, in dem der FSV den Schwaben nur knapp mit 0:1 unterlag, stimmt Heidenmann allerdings auch zuversichtlich: "Die Partie war Spitz auf Knopf und am Ende war es eine Kleinigkeit, die zum Gegentor und schließlich zur Niederlage geführt hat. Daher wollen wir im Rückspiel wieder alles geben, versuchen, unseren Stil auf den Platz zu bringen und haben richtig Bock, wieder ein enges Spiel gegen so einen Gegner zu bestreiten."