U23 22.10.2026 - 15:15 Uhr
U23 vor Fulda: "Kein Druck, sondern Vertrauen"
Höchste Ausbildungsmannschaft mit richtungsweisendem Spiel am Samstag beim Tabellenletzten

Ein richtungsweisendes Spiel, um den Anschluss an das Mittelfeld der Regionalliga-Tabelle zu halten, wartet am Samstag, 24. Oktober (14 Uhr, Livestream auf Leagues) auf die U23 von Mainz 05. Beim Tabellenletzten SG Barockstadt Fulda-Lehnerz wollen die 05ER nach zwei Unentschieden in Folge wieder drei Punkte einfahren.
Den Druck, das Spiel gewinnen zu müssen, legt U23-Cheftrainer Benjamin Hoffmann seinem Team allerdings nicht auf. Vielmehr zielt die ganze Vorbereitung darauf, den Spielern zu erklären, was sie umzusetzen haben und ihnen zu vermitteln, warum sie gewinnen werden. "Da reden wir auch schon viel vom gewinnen", versuchte Hoffmann in dieser Woche eine optimistische Denkweise gepaart mit Siegeswillen in den Köpfen seiner Spieler zu verankern. "Ich gebe den Jungs nicht mehr Druck, sondern Vertrauen in die Dinge, die sie immer wieder gut gemacht haben."
Weg der kleinen Schritte
Dass dieser Weg der kleinen Schritte funktioniert bewiesen die vergangenen beiden Partien in Walldorf und gegen Ulm, die jeweils 1:1-Unentschieden endeten. In beiden Spielen geriet der FSV in Rückstand, kam wieder zurück und erspielte sich einen Punkt. "Wir haben zweimal nach einem Rückstand nicht den Kopf verloren und sind ins Spiel zurückgekommen. Wir waren stark genug, das Tor noch zu machen und den Punkt zu holen. Warum sollten wir nicht mal wieder in Führung gehen? Gleichzeitig wissen wir, dass es uns nicht umbringt, wenn wir es nicht tun", beschreibt der 47-Jährige das gewonnene Selbstvertrauen.
Das dürfte beim Gastgeber aus Fulda momentan nicht allzu ausgeprägt sein. Nur sechs Punkte haben die Barockstädter in den bisherigen zwölf Partien eingesammelt und stehen damit schon etwas abgeschlagen am Tabellenende. Für das Team um den neuen Trainer Miroslav Jagatic und Ex-05ER Keanu Kraft ist das Heimspiel im Sportpark Johannisau ebenso richtungsweisend. Mit einem Sieg könnte die SG näher an die Nichtabstiegszone heranrücken. "Wir treffen auf eine Mannschaft, die, ähnlich wie Ulm, kein großes Risiko in der Spieleröffnung versucht einzugehen. Sie versuchen relativ schnell den Ball nach vorne zu bringen und ihn dann mit Robustheit im Zentrum und Sturm zu behaupten", charakterisiert Hoffmann den Gegner. "Es wird für uns also viel um den zweiten Ball gehen." Wach sein, gut vorbereitet und Räume, die sich zwischen den Ketten ergeben nutzen lautet das Credo für den FSV.
Ähnlicher Kader wie gegen Ulm zu erwarten
Ein Einsatz von Mika Preßler, der als Einwechselspieler laut Hoffmann zuletzt "gute Energie reingebracht hat", ist momentan noch fraglich. Ebenso bei Tobias Weileder, bei dem noch nicht klar ist, ob er Teil des Kaders sein kann. Von den im Aufbautraining befindlichen Luke Gauer, Raul König, Daniel Imafidon, Taiyu Yamasaki und Mokesse Bamba ist noch keiner bereit, um zurückzukehren.
