Profis 12.01.2019 — 18:00 Uhr

Schwarz & Schröder sehen Licht und Schatten

Cheftrainer & Sportvorstand sind nach den Partien gegen Freiburg am Samstagnachmittag nur bedingt zufrieden

Beide Testspiele zum Abschluss des Wintertrainingslagers in Estepona am Samstag endeten unentschieden. Sowohl in Spiel eins als auch in Spiel zwei hatten die 05er dabei eine jeweils verdiente 2:0-Führung aus der Hand gegeben und schlussendlich dreimal (inklusive der Partie gegen Lüttich) binnen vier Tagen einen Sieg verpasst. Nach sieben Tagen in Spanien war im Anschluss Zeit, ein Fazit zu ziehen, dass trotz der letztlich verpassten Erfolgeweitesgehend positiv ausfiel, sowohl bei Cheftrainer als auch bei Sportvorstand. Am Sonntagnachmittag tritt der FSV dann die Heimreise an.

"Wenn wir umsetzen, was besprochen war, gut verteidigen und aggressiv sind, sind wir gut. Wenn wir weniger machen, können wir die Spiele nicht gewinnen. Das nervt dann", begann Sandro Schwarz sein Resumee. "Wir haben in dieser Woche dreimal 2:0 geführt und dennoch kein Spiel gewonnen. Das liegt einfach an der Haltung. Es darf uns nicht schon während des Spiels gut gehen, weil wir das Ergebnis haben. Man muss immer am Ergebnis schrauben, konsequent bleiben. Ist das nicht der Fall, werden wir bestraft. Wenn man die Leistung inhaltlich betrachtet, war das in Ordnung. Wir haben fünf Tore in drei Spielen geschossen und Schritte nach vorne gemacht. Wir sind immer wieder gefährlich ins letzte Drittel reingekommen. An diesen Dingen müssen wir dran bleiben im Hinblick auf das Spiel in Stuttgart. Das Fazit des Trainingslagers ist unter dem Strich absolut positiv, wir haben gut gearbeitet und sind vorbereitet. Wir haben einen Kader mit viel Konkurrenzkampf, viele Spieler sind haben sich noch näher ans Team herangearbeitet", so der 05-Trainer abschließend."

Schröder: Gute und schlechte Phasen völlig normal

Ähnliche Töne schlug Rouven Schröder an: "Gut, dass es in der Vorbereitung Situationen gibt, die man im Nachgang besprechen kann. Drei 2:0-Führungen aus der Hand gegeben zu haben, thematisieren wir natürlich. Wichtig ist aber, dass sich hier keiner verletzt hat. Dass es gute und schlechte Phasen gibt während einer Vorbereitung, ist völlig normal. Wir schätzen das ganz rational und ohne Emotionen ein. Sehr positiv ist, dass sich die Trainingsinhalte auf dem Platz widergespiegelt haben. Da denke vor allem ich an die Zielstrebigkeit nach Ballgewinn, wir haben schnelle Abschlüsse gefunden. Das Umschaltverhalten hat gestimmt, wir haben das Mittelfeld schnell überbrückt und haben die Spiele über viele Phasen kontrolliert."

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