Spielberichte 30.11.2025 - 21:30 Uhr
Bundesliga 2025/2026
12. Spieltag
1:0 Lukas Kübler (12.)
2:0 Vincenzo Grifo (26.)
3:0 Johan Manzambi (50.)
4:0 Patrick Osterhage (90.)
Anstoss:
30.11.2025 | 19:30 Uhr
Stadion:
Europa-Park Stadion
Zuschauer:
33200
Aufstellung
Sport-Club Freiburg
Aufstellung:
Noah Atubolu (1), Philipp Lienhart (3), Maximilian Eggestein (8), Lucas Höler (9), Yuito Suzuki (14), Lukas Kübler (17), Jan-Niklas Beste (19), Matthias Lukas Ginter (28), Philipp Treu (29), Vincenzo Grifo (32), Johan Manzambi (44)
Einwechslungen:
69. Christian Günter für Lukas Kübler, 69. Igor Matanović für Yuito Suzuki, 80. Derry Lionel Scherhant für Jan-Niklas Beste, 81. Patrick Osterhage für Johan Manzambi, 87. Maximilian Rosenfelder für Philipp Treu
Ersatzbank:
Anthony Jung (5), Patrick Osterhage (6), Derry Lionel Scherhant (7), Junior Chukwubuike Adamu (20), Florian Lorenz Müller (21), Nicolas Höfler (27), Christian Günter (30), Igor Matanović (31), Maximilian Rosenfelder (37)
Trainer:
Julian Schuster
1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
Lasse Finn Rieß (1), Phillipp Mwene (2), Kaishu Sano (6), Jae-sung Lee (7), Paul Nebel (8), Arnaud Dominique Nordin (9), Stefan Bell (16), Benedict Hollerbach (17), Danny Vieira da Costa (21), Sota Kawasaki (24), Kacper Potulski (48)
Einwechslungen:
54. Lennard Patrick Maloney für Arnaud Dominique Nordin, 72. William Bøving Wick für Jae-sung Lee, 73. Armindo Sieb für Benedict Hollerbach, 73. Andreas Schjölberg Hanche-Olsen für Stefan Bell
Ersatzbank:
Armindo Sieb (11), William Bøving Wick (14), Lennard Patrick Maloney (15), Nikolas Konrad Veratschnig (22), Andreas Schjölberg Hanche-Olsen (25), Silvan Dominic Widmer (30), Daniel Batz (33), Fabio Moreno Y Fell (36), Ben Justus Bobzien (37)
Trainer:
Bo Björnholt Henriksen
- Sport-Club Freiburg
- Noah Atubolu
- Philipp Lienhart
- Maximilian Eggestein
- Lucas Höler
- Yuito Suzuki
- Lukas Kübler
- Jan-Niklas Beste
- Matthias Lukas Ginter
- Philipp Treu
- Vincenzo Grifo
- Johan Manzambi
- Patrick Osterhage
- Derry Lionel Scherhant
- Christian Günter
- Igor Matanović
- Maximilian Rosenfelder
- 1. FSV Mainz 05
- Lasse Finn Rieß
- Phillipp Mwene
- Kaishu Sano
- Jae-sung Lee
- Paul Nebel
- Arnaud Dominique Nordin
- Stefan Bell
- Benedict Hollerbach
- Danny Vieira da Costa
- Sota Kawasaki
- Kacper Potulski
- Armindo Sieb
- William Bøving Wick
- Lennard Patrick Maloney
- Andreas Schjölberg Hanche-Olsen
Klare Klatsche in Freiburg
FSV erlebt im Breisgau einen Abend zum Vergessen - Nebel sieht Rot

Chancenlos war der 1. FSV Mainz 05 am Sonntagabend zum Abschluss des zwölften Spieltags beim SC Freiburg. Glatt und verdient mit 0:4 (0:2) unterlagen die Rheinhessen, die nie in die Partie gefunden hatten. Lucas Kübler und Vincenco Grifo hatten bereits vor der Roten Karte für Paul Nebel nach einer knappen halben Stunde getroffen. Nach Wiederbeginn erhöhten Johan Manzambi und Patrick Osterhage gegen 05ER, die nur einmal aufs Tor der Gastgeber geschossen hatten.
"Es war ein extrem enttäuschender Auftritt von Minute eins an. WIr hatten eigentlich den Anspruch, hier den Turnaround einzuleiten und ganz anders aufzutreten. Wir stehen verdient auf Platz 18. Es fehlt Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit. Dass wir gefährlich werden können, hat man heute zu keinem Zeitpunkt gespürt. Für Freiburg hingegen war es leicht, zu Chancen zu kommen. Helfen können uns nur Erfolgserlebnisse mit einem gierigen Auftritt. Das fehlt uns seit Monaten, vor allem in der Bundesliga, komplett", sagte Sportdirektor Niko Bungert nach dem Spiel bei DAZN.
Auf gleich sechs Positionen hatten die 05ER ihre Elf gegenüber dem Remis gegen Hoffenheim in der Bundesliga umgestellt. Unter anderem aufgrund der Sperren von Dominik Kohr und Nadiem Amiri sowie der verletzungsbedingten Pause für Robin Zentner (Lasse Rieß rückte zwischen die Pfosten) im Tor. So kamen Kacper Potulski und Sota Kawasaki zu ihren Startelf-Debüts im Oberhaus, während Stefan Bell den FSV erstmals seit Jahren wieder in einem Pflichtspiel aufs Feld führte.
FSV findet nicht statt
Die Partie begann mit einem Schreckmoment: Nach fünf Minuten klärte Bell per Kopf im Mittelfeld genau in den Fuß von Grifo, der gedankenschnell Lucas Höler auf die Reise schickte, der Rieß zur vermeintlich frühen Führung überwand. Glück für den FSV war am Ende, dass der Torschütze einen Tick zu früh gestartet war und die Mainzer Schläfrigkeit zu Beginn unbestraft blieb. Diese folgte dafür sieben Minuten später: Eine Grifo-Ecke erreichte am ersten Pfosten Philipp Lienhart, der völlig frei aus kurzer Distanz an Rieß scheiterte, der dann aber gegen Küblers Abstauber komplett machtlos war (12.). An der lethargischen Herangehensweise der Gäste änderte sich auch in der Folge wenig. Vom im Vorfeld geforderten Mut war - auch angesichts des Spielverlaufs - wenig zu sehen, vielmehr drückten die Freiburger weiter und wollten eine frühe Vorentscheidung erzwingen. Zunächst scheiterte Yuito Suzuki aus der zweiten Reihe an Rieß (19.), bevor der SCF nur 120 Sekunden später gleich mehrfach am zweiten Treffer schnupperte. Erst scheiterte Niklas Beste am 05-Keeper, bevor Grifos Nachschuss von Potulski auf der Linie geklärt wurde und Lee letztlich den Brandherd löschte, indem er zur Ecke klärte (21.). Aus dieser ergab sich zwar nichts, bis zum zweiten Gegentor dauerte es dennoch nicht mehr lange. Nach 26 Minuten startete Höler auf rechts durch, bediente im Strafraum Grifo, der Rieß aus acht Metern keine Chance ließ. Noch bitterer wurde es zwei Minuten darauf, als Nebel gegen Lienhart zu spät kam und eine durchaus harte Rote Karte sah - Daniel Schlager hatte auf dem Rasen allerdings keinen Zweifel an seiner Überzeugung gelassen. Für den FSV kristallisierte sich hingegen längst ein weiterer Abend zum Vergessen heraus. Manifestiert wurde der Eindruck zur Pause durch verschiedene Statistiken, nicht zuletzt den 14 zu null Torschüssen zugunsten der Gastgeber, die bis zu diesem Zeitpunkt leichtes Spiel gehabt hatten.
Schnelle Entscheidung
In den Minuten nach Wiederbeginn deuteten die Rheinhessen zwar an, auch in Unterzahl an einen schnellen Anschlusstreffer zu glauben. Allerdings war es um diese Hoffnung schnell geschehen: Manzambi drehte in der 50. Minute von links kommend auf, spielte an der Strafraumgrenze Doppelpass mit Suzuki, bevor er Rieß aus zwölf Metern keine Abwehrchance ließ - 3:0, Deckel drauf. Das sah auch Henriksen so, der umgehend reagierte und Lennard Maloney für Arnaud Nordin in die Partie brachte (54.). Danach blieb das Spiel lange ereignislos, was für den FSV, der sich nach Wiederbeginn sogar die eine oder andere Ecke erarbeitete, eine gute Nachricht bedeutete. Ausgerechnet nach einem solchen ruhenden Ball mussten die Mainzer in Minute 72 aber fast den nächsten Treffer schlucken. Über Grifo ging es schnell durchs Mittelfeld, Beste nahm den Querpass auf und überlupfte Rieß, doch Kawasaki konnte mit einer beherzten Grätsche klären.
Den ersten Abschluss des FSV sollte in der Schlussphase der kurz zuvor eingewechselte Andreas Hanche-Olsen abgeben, der Noah Atubolu aus 18 Metern prüfte (81.). Es war an diesem Abend die gefährlichste Aktion, die die Gäste zu bieten hatten. Die Freiburger hingegen sollten noch ein letztes Wort haben: Der soeben eingewechselte Osterhage stocherte den Ball in der Schlussminute aus kurzer Distanz über die Linie - Rieß war erneut machtlos, und um seine Rolle nicht zu beneiden.
Weiter geht es für die 05ER, die nun die Rote Laterne innehaben, am Freitagabend (20.30 Uhr) mit dem Duell gegen Borussia Mönchengladbach in der MEWA ARENA.































