Profis 13.01.2026 - 23:45 Uhr
"Schwung und Selbstvertrauen"
Die 05-Stimmen nach dem Heimsieg gegen Heidenheim

1. FSV Mainz 05 - 1. FC Heidenheim - 2:1 (1:0)
Niko Bungert: "Dass es heute Nerven kosten wird, war bei der Konstellation schon fast absehbar. Mit einem dritten Tor hätten wir es leichter haben können. Aber wir haben die drei Punkte. Mir ist gerade ziemlich egal, wie der Sieg zustande kam. Wir sind jetzt einfach mal froh. Wir hatten schon so viele verrückte Spielverläufe und haben manchmal auch nicht bekommen, was wir verdient gehabt hätten. Jetzt stehen nach ereignisreichen 90 Minuten drei Punkte auf unserem Konto in einem unglaublich wichtigen Spiel. Das wird uns moralisch und inhaltlich nach vorne bringen, weil wir nochmal einen Schritt nach vorne gemacht haben. Wir sind im vierten Bundesliga-Spiel unter Urs Fischer zum dritten Mal in Führung gegangen, dreimal gegen unangenehme Gegner. Jetzt haben wir es, auch mit Kratzen und Beißen, über die Zeit gebracht. Das gibt uns einen Schub und Selbstvertrauen. Wir genießen es und gehen heute mit einem guten Gefühl ins Bett."
Silvan Widmer: "Das tut sehr gut. Es war ein hartes Stück Arbeit. Wir haben es uns ein Stück weit auch wieder selbst schwer gemacht, aber am Ende stehen die drei Punkte für uns. Die nehmen wir gerne mit und das wird uns für die nächsten Spiele Schwung geben. Wir haben die Konter und Ballbesitzphasen am Ende zu schlecht ausgespielt. Da müssen wir kaltschnäuziger werden und den Gegner mal laufen lassen. Das haben wir am Ende nicht mehr geschafft, deswegen wurde es hinten raus noch eine Zitterpartie. Das Union-Spiel ging mir auch durch den Kopf, umso wichtiger, dass wir das Spiel heute gezogen haben."
Phillip Tietz: "Ich bin erst seit zwei Spielen dabei. Aber ich habe natürlich mitbekommen, wie lange die Fans auf einen Heimsieg gewartet haben, wie sehr die Mannschaft es wollte. Trainer und Spieler haben sehr akribisch gearbeitet und daran gefeilt, die drei Punkte zu holen. Es freut mich ungemein, dass wir es nach elf Monaten wieder geschafft haben. Da fällt einem ein Stein vom Herzen. Der Sieg geht vor allem an die Fans, die so lange gewartet haben und uns Tag für Tag unterstützen. Das ist nicht selbstverständlich. Die Verbindung zu meinen Mitspielern funktioniert schon, nicht so in der ersten Halbzeit, sondern eher in der zweiten. Da haben mich die Jungs mehr gesucht und ich konnte mehr Bälle festmachen. Ich komme peu à peu rein. Ich habe noch kein Tor gemacht, aber diese Woche einen Assist. Hoffentlich kann ich mich in Köln mit einem Tor belohnen. Ich bin guter Dinge."

