Spielberichte 25.04.2026 - 17:40 Uhr
Bundesliga 2025/2026
31. Spieltag
1:0 D. Kohr (15.)
2:0 P. Nebel (29.)
3:0 S. Becker (47.)
3:1 N. Jackson (53.)
3:2 M. Olise (73.)
3:3 J. Musiala (80.)
3:4 H. Kane (83.)
Anstoss:
25.04.2026 | 15:30 Uhr
Stadion:
MEWA ARENA
Zuschauer:
33305
Aufstellung
1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
Daniel Batz (33), Phillipp Mwene (2), Stefan Posch (4), Kaishu Sano (6), Paul Nebel (8), Nadiem Amiri (10), Phillip Tietz (20), Danny Vieira da Costa (21), Sheraldo Rudi Salomo Willem Becker (23), Silvan Dominic Widmer (30), Dominik Kohr (31)
Einwechslungen:
71 A. Sieb für S. Becker, 79 L. Maloney für N. Amiri, 80 A. Caci für S. Widmer, 85 N. Weiper für D. Kohr, 85 W. Bøving für P. Nebel
Ersatzbank:
Armindo Sieb (11), William Bøving Wick (14), Lennard Patrick Maloney (15), Anthony Caci (19), Nikolas Konrad Veratschnig (22), Sota Kawasaki (24), Robin Zentner (27), Nelson Felix Patrick Weiper (44), Kacper Potulski (48)
Trainer:
Urs Fischer
FC Bayern München
Aufstellung:
Jonas Kurt Urbig (40), Min-Jae Kim (3), Leon Christoph Goretzka (8), Nicolas Jackson (11), Luis Fernando Díaz Marulanda (14), Alphonso Boyle Davies (19), Hiroki Ito (21), Raphaël Adelino José Guerreiro (22), Konrad Laimer (27), Bara Sapoko Ndiaye (39), Aleksandar Pavlović (45)
Einwechslungen:
46 H. Kane für A. Pavlović, 46 M. Olise für L. Díaz, 57 J. Musiala für Raphaël Guerreiro, 57 J. Stanišić für A. Davies, 77 J. Tah für B. Ndiaye
Ersatzbank:
Manuel Peter Neuer (1), Jonathan Glao Tah (4), Harry Edward Kane (9), Jamal Musiala (10), Michael Akpovie Olise (17), Bastian Friedrich Assomo (33), Deniz Emre Ofli (34), Filip Pavic (43), Josip Stanišić (44)
Trainer:
Vincent Jean Mpoy Kompany
- 1. FSV Mainz 05
- Daniel Batz
- Phillipp Mwene
- Stefan Posch
- Kaishu Sano
- Paul Nebel
- Nadiem Amiri
- Phillip Tietz
- Danny Vieira da Costa
- Sheraldo Rudi Salomo Willem Becker
- Silvan Dominic Widmer
- Dominik Kohr
- Armindo Sieb
- William Bøving Wick
- Lennard Patrick Maloney
- Anthony Caci
- Nikolas Konrad Veratschnig
- Sota Kawasaki
- Robin Zentner
- Nelson Felix Patrick Weiper
- Kacper Potulski
- FC Bayern München
- Jonas Kurt Urbig
- Min-Jae Kim
- Leon Christoph Goretzka
- Nicolas Jackson
- Luis Fernando Díaz Marulanda
- Alphonso Boyle Davies
- Hiroki Ito
- Raphaël Adelino José Guerreiro
- Konrad Laimer
- Bara Sapoko Ndiaye
- Aleksandar Pavlović
- Manuel Peter Neuer
- Jonathan Glao Tah
- Harry Edward Kane
- Jamal Musiala
- Michael Akpovie Olise
- Bastian Friedrich Assomo
- Deniz Emre Ofli
- Filip Pavic
- Josip Stanišić
Bayern kontern 05-Rausch in Durchgang zwei
Mainzer dominieren Rekordmeister vor der Pause nach Belieben, gehen am Ende aber dennoch leer aus

Sieben-Tore-Spektakel in der MEWA ARENA: Nach einer wie im Rausch absolvierten ersten Hälfte und einer hochverdienten 3:0-Führung gegen Rekordmeister Bayern München folgte für den 1. FSV Mainz 05 am Samstagnachmittag vor ausverkauftem Haus nach Wiederbeginn die Ernüchterung und am Ende eine unter dem Strich bittere 3:4-Niederlage. Die Mainzer Treffer von Dominik Kohr, Paul Nebel und Sheraldo Becker konterten nach Wiederbeginn Nicolas Jackson, Michael Olise, Jamal Musiala sowie Harry Kane. Der FSV hatte dem Comeback der Gäste in Durchgang zwei nur noch wenig entgegenzusetzen, ist aber drei Spieltage vor dem Ende der Saison weiter auf bestem Weg zum direkten Klassenerhalt.
Zwei Veränderungen hatten die 05ER gegenüber dem Remis in Mönchengladbach vorgenommen: Für Nikolas Veratschnig und Anthony Caci übernahmen Silvan Widmer und Phillipp Mwene die beiden Flügel.
FSV feiert Fußballfest
Die Anfangsphase gestaltete sich wenig überraschend: Die Gäste hatten viel Ballbesitz, während der FSV hoch anlief und auf Umschaltaktionen lauerte. In den erst 15 Minuten führte keines der beiden Mittel zu nennenswerten Aktionen in Strafraumnähe. Dann war es eine Standardsituation, die zur ersten Chance der Begegnung führen sollte. Jonas Urbig schien die Amiri-Ecke von links bereits geklärt zu haben, bevor Kaishu Sano sich den Rebound schnappte, überlegt in Richtung Grundlinie zog, von wo aus er Kohr bediente, der im Stile eines Mittelstürmers volley zur Führung traf (15.). Die Bayern hatten vor dem Champions-League-Hinspiel im Halbfinale bei Paris St. Germain kräftig rotiert und reichlich Probleme mit forschen Mainzern. Für die hatte drei Minuten später Mwene das 2:0 auf dem Fuß, scheiterte aber aus spitzem Winkel an Urbig (18.). Der Ersatz Manuel Neuers sollte in diesen ersten 45 Minuten keine Langeweile bekommen. Denn die nächste rot-weiße Welle rollte kurz darauf auf die Bayern zu: Diesmal ging es nach einem Ballgewinn blitzschnell über Becker, der am FCB-Torhüter scheiterte, bevor auch Amiris Gewaltschuss nicht den Weg ins Tor fand. Tor Nummer zwei schien dennoch nur eine Frage der Zeit zu sein. Und es sollte auch noch binnen der ersten halben Stunde fallen: Sano schaltete nach Ballgewinn in der eigenen Hälfte direkt um in den Angriffsmodus, schickte den immer anspielbaren Amiri auf die Reise, der nach feinem Solo noch an Urbig scheiterte, der dann aber gegen den Nachschuss von Nebel machtlos war (29.). Das Ergebnis war zu diesem Zeitpunkt hochverdient, die Arena bebte.
Die erste echte Bayern-Chance folgte erst in Minute 40. Eine Flanke von Konrad Laimer landete am zweiten Pfosten bei Alphonso Davies, dessen erster Kontakt jedoch zu unsauber geriet, um präzise abzuschließen - der Schuss des Außenverteidigers landete letztlich nur am Außennetz. Und so hatten die Mainzer auch das letzte Wort dieser ersten Halbzeit, an dem Amiri erneut entscheidend beteiligt war: Von Sano bedient, tankte sich die Nummer zehn durchs Mittelfeld, Urbig lenkte den Schuss an den Querbalken, von wo aus er vor die Füße von Becker fiel, der sich aus kürzester Disatnz bedankte - 3:0 (45.+2). Die Führung zur Pause war auch in der Höhe verdient.
Bayern wacht auf, FSV hält dagegen, zieht aber am Ende den Kürzeren
Die Bayern reagierten zur Pause zweimal und brachten neben Olise auch Kane für Aleksandar Pavolovic und Luiz Diaz. Die erste Chance bot sich aber erneut dem FSV, für den Becker Urbig in der 48. Minute mit einem Versuch aus 25 Metern prüfte. Im direkten Gegenzug tauchte Jackson dann aus dem Nichts frei vor Daniel Batz auf, der in dieser Szene aber seine erste Parade der Partie auspacken durfte und den schnellen Anschluss verhinderte (49.). Die nächste Gelegenheit sollte sich der Senegalese dann aber nicht entgehen lassen. Nach 53 Minuten spielte Olise Laimer auf rechts frei, dessen butterweiche Hereingabe im Zentrum Jackson fand, der Batz aus elf Metern keine Chance ließ. Es war der frühe Gegentreffer, den der FSV nach Wiederbeginn natürlich unter allen Umständen hatte vermeiden wollen. Aus der Bahn werfen ließen sich die Gastgeber davon dennoch zunächst nicht und blieben im Spiel. Nach 56 Minuten landete ein Abschluss Sanos über dem FCB-Tor. Die Gäste sollten den Druck in der Folge aber weiter erhöhen und brachten nach einer knappen Stunde auch Josip Stanisic und Musiala in die Partie.
Es war nun ein völlig anderes Duell als vor dem Seitenwechsel, denn der FCB wollte sich mit der drohenden Niederlage nicht abfinden. Zwar schnürte der Rekordmeister den FSV in der Folge immer wieder minutenlang in der eigenen Hälfte ein, richtig zwingend wurden die Bayern dabei aber nur selten. Dass den Münchnern aber Einzelaktionen und ihre individuelle Klasse durchaus reichen kann, um Spiele zu entscheiden, sollte sich auch an diesem Nachmittag wieder zeigen. 17 Minuten vor dem Ende ließ Mwene Olise auf rechts zu viel Raum, der Torjäger legte sich das Leder auf seinen starken linken Fuß und markierte per Schlenzer in bester Arjen-Robben-Manier den Anschlusstreffer (73.). Dem FSV schienen nun - trotz weiterer Wechsel - die Kräfte auszugehen. Und so drehten die Gäste die Partie zwischen Minute 81 und 83 dann komplett, wobei die Treffer von Musiala und Kane in Teilen Slapstick-Potenzial hatten. Das 05-Trainerteam reagierte auf den Rückstand in den Schlussminuten mit den Einwechslungen Nelly Weipers und William Bövings. Eine richtige Schlussoffensive wollte aber auch danach nicht wirklich aufkommen. Erst in der 96. MInute wurde es nochmal gefährlich vor dem Gehäuse von Urbig, doch der Schuss von Sano im Anschluss an eine Ecke rauschte am linken Pfosten vorbei. Danach war Schluss am Ende eines denkwürdigen Nachmittags in der MEWA ARENA.
Den auch rechnerisch sicheren Klassenerhalt können die Mainzer nach der Niederlage zwar noch nicht feiern, die Voraussetzungen sind aber vor dem Auftritt beim FC St. Pauli am kommenden Sonntag bestens. Die acht Zähler Vorsprung auf die Norddeutschen dürften den Rheinhessen bei noch drei ausstehenden Partien kaum noch zu nehmen sein.












































