Spielberichte 07.02.2026 - 17:36 Uhr
Amiri-Doppelpack bringt den nächsten Dreier
05ER ringen Augsburg am Fastnachts-Spieltag nieder & lassen die Abstiegszone zunächst hinter sich

Bundesliga 2025/2026
21. Spieltag
1:0 N. Amiri (8.)
2:0 N. Amiri (80.)
Anstoss:
07.02.2026 | 15:30 Uhr
Stadion:
MEWA ARENA
Zuschauer:
31111
Aufstellung
1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
Daniel Batz (33), Stefan Posch (4), Kaishu Sano (6), Jae-Sung Lee (7), Nadiem Amiri (10), Stefan Bell (16), Phillip Tietz (20), Danny Vieira da Costa (21), Silas Katompa Mvumpa (26), Silvan Dominic Widmer (30), Dominik Kohr (31)
Einwechslungen:
63 S. Becker für S. Katompa Mvumpa, 81 K. Potulski für D. Kohr, 81 P. Mwene für S. Widmer, 81 P. Nebel für N. Amiri, 88 L. Maloney für Lee Jae-Sung
Ersatzbank:
Lasse Finn Rieß (1), Phillipp Mwene (2), Paul Nebel (8), William Bøving Wick (14), Lennard Patrick Maloney (15), Nikolas Konrad Veratschnig (22), Sheraldo Rudi Salomo Willem Becker (23), Nelson Felix Patrick Weiper (44), Kacper Potulski (48)
Trainer:
Urs Fischer
FC Augsburg
Aufstellung:
Finn Gilbert Dahmen (1), Han-Noah Massengo (4), Elvis Rexhbeçaj (8), Robin Salvatore Fellhauer (19), Alexis Claude-Maurice (20), Marius Wolf (27), Keven Matteo Schlotterbeck (31), Arthur Largura Chaves (34), Mert Kömür (36), Michael Gregoritsch (38), Noahkai Dominic Banks (40)
Einwechslungen:
46 C. Zesiger für N. Banks, 57 Rodrigo Ribeiro für M. Gregoritsch, 57 K. Jakić für E. Rexhbeçaj, 57 A. Kade für M. Wolf, 81 F. Rieder für R. Fellhauer
Ersatzbank:
Mads Giersing Valentin Pedersen (3), Samuel Emmanuel Essende Mbongu (9), Ismaël Seifallah Gharbi Álvarez (11), Cédric Adrian Zesiger (16), Kristijan Jakić (17), Rodrigo Duarte Ribeiro (21), Nediljko Labrović (22), Anton Kade (30), Fabian Rieder (32)
Trainer:
Manuel Baum
- 1. FSV Mainz 05
- Daniel Batz
- Stefan Posch
- Kaishu Sano
- Jae-Sung Lee
- Nadiem Amiri
- Stefan Bell
- Phillip Tietz
- Danny Vieira da Costa
- Silas Katompa Mvumpa
- Silvan Dominic Widmer
- Dominik Kohr
- Lasse Finn Rieß
- Phillipp Mwene
- Paul Nebel
- William Bøving Wick
- Lennard Patrick Maloney
- Nikolas Konrad Veratschnig
- Sheraldo Rudi Salomo Willem Becker
- Nelson Felix Patrick Weiper
- Kacper Potulski
- FC Augsburg
- Finn Gilbert Dahmen
- Han-Noah Massengo
- Elvis Rexhbeçaj
- Robin Salvatore Fellhauer
- Alexis Claude-Maurice
- Marius Wolf
- Keven Matteo Schlotterbeck
- Arthur Largura Chaves
- Mert Kömür
- Michael Gregoritsch
- Noahkai Dominic Banks
- Mads Giersing Valentin Pedersen
- Samuel Emmanuel Essende Mbongu
- Ismaël Seifallah Gharbi Álvarez
- Cédric Adrian Zesiger
- Kristijan Jakić
- Rodrigo Duarte Ribeiro
- Nediljko Labrović
- Anton Kade
- Fabian Rieder
Glanzlos, aber unter dem Strich verdient hat der 1.FSV Mainz 05 am Samstagnachmittag auch sein drittes Heimspiel des Jahres gewinnen können. Nach einem zähen ersten Durchgang steigerten sich die 05ER gegen den FC Augsburg in Hälfte zwei und durften einen letztlich ungefährdeten 2:0 (1:0)-Erfolg am Fastnachtsspieltag 2026 bejubeln. Die beiden Treffer markierte Nadiem Amiri jeweils aus elf Metern.
Zwei Veränderungen hatte das Trainerteam gegenüber dem Sieg in Leipzig vorgenommen: Für Kacper Potulski (Bank) kehrte Dominik Kohr nach abgesessener Gelb-Sperre zurück in die Startelf, und für den verletzten Benedict Hollerbach übernahm Silas in der Offensive an der Seite von Phillip Tietz.

Routinier Stefan Bell wurde vor dem Anpfiff durch den gesamten 05-Vorstand für 300 Bundesliga-Einsätze geehrt.
Ein Elfmeter, wenig Highlights
Während sich in den Anfangsminuten wenig tat, wurde gleich das erste Mainzer Vorstellen im gegnerischen Stafraum zur brenzligen Angelegenheit. Stefan Bell war in seinem 301. Bundesliga-Spiel nach einem Zweikampf mit Elvis Rexhbecaj zu Boden gegangen und Patrick Ittrich entschied nach kurzem Zögern auf Strafstoß für die Rheinhessen. Eine knifflige Angelegenheit, da eine klare Berührung nicht auszumachen war. Weil aber wohl auch das Gegenteil nicht nachweisbar schien nach Sichtung mehrerer Wiederholungen, durfte Amiri erneut antreten und verwandelte wie schon in der Vorwoche - 1:0 für den FSV (8. Spielminute). Das Zustandekommen interessierte wenig später schon nicht mehr, denn unmittelbar nach dem Wiederanpfiff kam Claude Maurice aus rund 20 Metern zum Abschluss und zwang Daniel Batz im 05-Tor zu einer ersten Glanztat (10.). Noch stärker war die Reaktion des Keepers neun Minuten später, als er - erneut gegen Claude Maurice - zur Stelle war und einen ganz unangenehmen Flatterball zur Ecke abwehren konnte. Die Gäste waren in dieser Phase das aktivere und gefährlichere Team, während die 05ER meist abwartend agierten und allenfalls zu Halbchancen kamen, so wie nach einer scharfen Hereingabe von Silas, die im Zentrum an Freund und Feind vorbeirauschte.
Und so wurde diese umkämpfte Begegnung in diesem ersten Durchgang auch zu keinem fußballerischen Leckerbissen mehr. Für den FCA hatte Mert Kömür nach einer knappen halben Stunde aus spitzem Winkel noch einmal den Ausgleich auf dem Fuß, auf Seiten des FSV scheiterten kurz vor der Pause dann noch Lee aus der Drehung (44.) und Silas per Kopf (45.+3) am Mainzer Eigengewächs Finn Dahmen.
FSV gibt den Ton an & trifft erneut vom Punkt
Im zweiten Durchgang erwischten die personell unveränderten Gastgeber einen besseren Start und hätten die Führung früh ausbauen können. In der 49. Minute ging es über den rechten Flügel und Lee schnell vors Tor, wo Amiri nochmal ablegte auf Silas, dessen Schuss aus zwölf Metern Dahmen klatschen ließ, bevor die Gäste klären konnten. Nur zwei Minuten später konterte der FSV dann durchs Zentrum, nach Tietz Pass in die Schnittstelle behinderten sich Amiri und Silvan Widmer aber gegenseitig, so dass die eigentlich dicke Gelegenheit verpuffte (52.). Während die Augsburg schon nach einer knappen Stunde vier Wechsel vollzogen hatten, reagierten die Mainzer erstmals nach 62 Minuten. Für den ausgepowerten Silas kam Last-Minute-Neuzugang Sheraldo Becker in die Partie. Und der frische Mann sollte auch gleich zu seinem ersten Abschluss kommen: Über Amiri und Lee landete das Leder beim Angreifer, dessen erster Schuss im 05-Trikot das Gehäuse aus halblinker Position jedoch recht deutlich verfehlte (66.). Die Gäste taten sich trotz der vielen Wechsel schwer nach Wiederbeginn, zurück in die Partie zu finden und kamen erst in der 69. Minute mal wieder zu einem Abschluss, doch Batz war gegen Claude Maurice zur Stelle.
Richtig kräftig durchatmen mussten die Mainzer dann mit Anbeginn der Schlussphase, als Kömür plötzlich frei vor dem 05-Tor auftauchte, aber an einem klasse Reflex von Batz scheiterte, der den Ball ans Außennetz lenkte (77.). Auf den kleinen Schockmoment hatte das Fischer-Team aber die prompte Antwort parat: Amiri setzte sich im FCA-Sechzehner gegen Kade durch, der sich nur durch ein Foulspiel zu helfen wusste, so dass Ittrich diesmal gar keine andere Wahl blieb, als auf den Punkt zu zeigen. Der Gefoulte trat selbst an, überwand Dahmen zum Zweiten und machte sich spätestens jetzt zu einem 1-A- Kandidaten für die Wahl zum Spieler des Spiels. Ein echter Konkurrent für den 05-Regisseur sollte sich auch in der Schlussphase nicht mehr herauskristallisieren. In der 95. Minute wäre ausgerechnet Routinier Bell fast noch sein dritter Treffer im Jahr 2026 gelungen, doch der Abwehrspieler scheiterte mit seinem präzisen Schuss nach Ablage Danny da Costas an einem Reflex von Dahmen. Es sollte die letzte nennenswerte Aktion der Partie bleiben, in der sich die Mainzer den Heimsieg vor allem nach der Pause verdient hatten.
Dank des dritten Dreiers in Serie schraubt der FSV sein Punktekonto nach nun 21 Partien auf 21 in die Höhe und verlässt vorerst auch die Abstiegsränge. Am kommenden Fastnachtsfreitag (20.30 Uhr) sind die Mainzer dann beim BVB zu Gast, genau eine Woche später gastiert der Hamburger SV in der MEWA ARENA (für diese Partie sind nur noch wenige Restkarten erhältlich).



























































