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Fußball Frauen 31.10.2026 - 13:00 Uhr

05-Frauen vor Bremen: "Wollen beweisen, dass wir besser geworden sind"

Der FSV empfängt am Sonntag Werder Bremen im Achtelfinale des DFB-Pokals

Historisch: Saskia Matheis (2. v. r.) erzielte im Spiel gegen Werder Bremen das erste Tor der Mainzerinnen in der Frauen-Bundesliga.

Neuer Wettbewerb, neues Glück: Der FSV trifft am Sonntag im Achtelfinale des DFB-Pokals auf den SV Werder Bremen (14 Uhr, Bruchwegstadion, live bei DFB.TV). Nachdem die Mainzerinnen in der Liga nach wie vor keine Punkte sammeln konnten, haben die Rot-Weißen nun die Gelegenheit, in einem K.o.-Spiel das erste Erfolgserlebnis vor heimischem Publikum zu feiern und in die nächste Runde einzuziehen. Cheftrainer Takashi Yamashita sieht in der kommenden Aufgabe eine große Chance: "Wir haben jetzt im Rahmen des Pokalspiels eine andere Art von Druck, als wir ihn in der Liga normalerweise gewohnt sind. Es geht dieses Mal nicht um Punkte, sondern ob man ins Viertelfinale einzieht oder aus dem Wettbewerb ausscheidet. Ich hoffe, dass wir am Sonntag befreit aufspielen können." 

"Viele und lange gute Phasen" in Hoffenheim

Trotz des bitteren Ergebnisses sollte das jüngste Pflichtspiel der Rheinhessinnen Mut für die nächsten Aufgaben machen: Bei der TSG waren die Mainzerinnen früh in Führung gegangen und hatten sich viele Torchancen erarbeitet. Am Ende setzte sich allerdings doch Hoffenheim durch und entschied das Spiel mit 3:1 für sich. "Wir hatten viele und auch lange gute Phasen in diesem Spiel. Außerdem haben wir uns innerhalb der aktuellen Saison dort die meisten Torschüsse in 90 Minuten erarbeitet. Das wollen wir auf die Begegnung mit Bremen am Sonntag übertragen", so Yamashita, der allerdings auch weiß, was zukünftig noch besser funktionieren muss: "Wir sind im letzten Drittel oft noch zu hektisch und müssen diese Situationen unter Druck besser ausspielen. Das ist ein Prozess, der sich nicht von heute auf morgen, sondern nur durch kontinuierliches Training entwickeln kann."

In der Vorbereitung auf die Partie gegen Bremen kann der FSV auf die Erfahrungen zurückgreifen, die der erste Spieltag in der Frauen-Bundesliga im Duell mit dem SVW hervorgebracht hat. Damals unterlagen die Mainzerinnen knapp mit 1:2. "Für uns als Trainerteam ist es sehr interessant und aufschlussreich, einen direkten Vergleich zu haben und zu schauen, inwiefern wir uns seit Ende August gegen denselben Gegner weiterentwickelt haben. In jedem Fall wollen wir beweisen, dass wir besser geworden sind." Sich gegen Bremen durchzusetzen, sei dennoch alles andere als einfach: "Sie sind eine sehr starke Mannschaft und haben im Nachholspiel unter der Woche klar gegen Hoffenheim gewonnen. Trotzdem wissen wir alle, dass wir einen Sieg brauchen und ich hoffe, dass wir das am Sonntag auch zeigen können."

"Haben unsere Spielweise mittlerweile deutlich verbessert"

Die Leistung, die seine Mannschaft im Auftaktspiel der Frauen-Bundesliga gegen Bremen gezeigt hat, solle sich demnach in dieser Form nicht wiederholen: "Es gibt viele verschiedene Meinungen über diese Partie, aber ich finde, dass wir damals kein sonderlich gutes Spiel gemacht haben. Leider waren wir in vielen Phasen zu passiv. Das hatte sicherlich auch etwas damit zu tun, dass es unser erstes Spiel in dieser Liga als Aufsteiger war", so Yamashita, der seinem Team allerdings auch eine Entwicklung seit dem ersten Spieltag attestiert. "Im Vergleich zu damals haben wir unsere Spielweise mittlerweile deutlich verbessert. Daher hoffe ich, dass wir nicht die Leistung von damals, sondern eher den Auftritt in Hoffenheim vom vergangenen Wochenende erneut abrufen können."