Fußball Frauen 23.06.2026 - 13:00 Uhr
FSV verpflichtet Gentiana Fetaj
Internationale Erfahrung für Deutschland & den Kosovo: 23-jährige Mittelfeldspielerin kommt aus der Schweiz

Die achte Neuverpflichtung der 05-Frauen für die Saison 2026/27 ist in trockenen Tüchern: Gentiana Fetaj kommt vom FC Luzern aus der schweizerischen Women's Super League, wo sie es in 13 Partien auf sechs Treffer brachte, an den Bruchweg. Die 23-jährige Mittelfeldspielerin hat in ihrer jungen Karriere bereits viel erlebt. Nach der Ausbildung beim VfL Bochum sowie dem FSV Gütersloh debütierte sie in der Saison 2018/19 als B-Juniorin in der 2. Frauen Bundesliga. Nach zwei Jahren bei Arminia Bielefeld und ihrem Wechsel zu Bundesliga-Aufsteiger Carl-Zeiss Jena stand sie in der Saison 2021/22 erstmals im Oberhaus (insgesamt 18 Einsätze) auf dem Rasen. Einem dreijährigen USA-Aufenthalt, während dem Fetaj für die South Florida Bulls sowie den Sporting Club Jacksonville spielte, folgte für die ehemalige U-Nationalspielerin des DFB im Sommer 2025 schließlich der Wechsel in die Schweiz. Auf internationaler Ebene ist Fetaj mittlerweile für die kosovorische A-Nationalmannschaft der Frauen aktiv.
Nadine Kress, die sportliche Leiterin Mädchen- und Frauenfußball bei Mainz 05, sagt: "Gentiana ist eine schnelle, flexibel einsetzbare Offensivspielerin. Sie hat ein gutes Gespür für Räume und schafft so immer wieder Wege für gefährliche Situationen. Dabei fühlt sie sich sowohl in der vordersten Spitze als auch eine Reihe dahinter wohl. Zudem bringt sie für ihr Alter einige Erfahrung national als auch international mit. Wir freuen uns, dass sie sich für uns entschieden hat und jetzt bei uns den nächsten Schritt gehen will.“
“Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung in Mainz. Die Gespräche mit dem Verein haben mir von Anfang an ein gutes Gefühl gegeben, und ich bin überzeugt, hier die richtigen Bedingungen für meine weitere Entwicklung vorzufinden. Jetzt freue ich mich darauf, das Team kennenzulernen und gemeinsam erfolgreich zu sein", so Fetaj mit Blick auf die neue Aufgabe am Rhein.


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