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Profis 23.06.2026 - 16:30 Uhr

WM 2026: Erste Scorerpunkte & Rückschläge

Nach dem zweiten Spieltag haben alle Mainzer WM-Teilnehmer beste Chancen auf die K.o.-Runde, müssen aber erste auch Niederlagen verdauen.

Doppel-Torschütze Deniz Undav und Nadiem Amiri führten Deutschland zum zweiten Sieg im zweiten Spiel. (Bilquelle: imago/EPA)

Licht, aber auch Schatten erlebten die 05-Profis am in Kürze zu Ende gehenden zweiten Spieltag der WM 2026 in Kanada, Mexiko und den USA. Drei Siegen standen in den vergangenen Tagen auch zwei Niederlagen gegenüber, wobei alle sechs Mainzer nach wie vor gute Chancen haben, die K.o.-Runde zu erreichen. Den Einzug ins Sechzehntelfinale bereits gebucht hat Nadiem Amiri, der mit der DFB-Elf beim 2:1-Erfolg über die Elfenbeinküste einen denkwürdigen Tag erlebte und entscheidenden Anteil an den drei Zählern hatte. 

  • Im zweiten Gruppenspiel durfte Silvan Widmer für die Schweiz gegen Bosnien-Herzegowina von Beginn an ran, bevor er in der 86. Minute beim Stand von 2:0 ausgewechselt wurde. Das 1:1 gegen Katar zum Auftakt hatte der Außenverteidiger noch von der Bank aus verfolgen müssen. Dank des 4:1 in Spiel zwei haben die Eidgenossen beste Chancen, im letzten Gruppenspiel gegen Kanada (Mittwoch 21 Uhr) das Weiterkommen zu sichern. 
  • Jae-sung Lee hingegen musste mit den Südkoreanern nach dem 2:1 gegen Tschechien zu Turnierbeginn einen 0:1-Rückschlag gegen Co-Gastgeber Mexiko hinnehmen. Der Mainzer Mittelfeldmann wurde dabei nach einer knappen Stunde ausgewechselt. Das Weiterkommen haben die Asiaten im letzten Gruppenspiel gegen Südafrika (Donnerstag: 03 Uhr) dennoch in der eigenen Hand. 
  • Seinen ersten großen WM-Moment durfte Nadiem Amiri im Duell der DFB-Elf mit der Elfenbeinküste genießen. Nach einer Stunde in die Partie gekommen, bereitete der 05-Regisseur nur wenige Minuten später den Ausgleich durch Deniz Undav vor und feierte in der großen schwarz-weißen Jubeltraube in der Nachspielzeit den Last-Minute-Erfolg. Dieser war zudem gleichbedeutend mit dem Gruppensieg. Am Donnerstag (22 Uhr) wartet im abschließenden Gruppenspiel Ecuador auf die Mannschaft Julian Nagelsmanns. Für Amiri schmeckte der Erfolg in Toronto gleich doppelt süß, hatte er doch 25 Tickets für Familie und Freunde besorgt, mit denen er nach dem Schlusspfiff auf der Tribüne feierte und anschließend von einem "Traum-Debüt" sprach.
  • Kaishu Sano läuft auch nach dem Ende der Bundesliga-Saison immer weiter. Erneut - wie schon beim 2:2 gegen die Niederlande - durfte der Dauerbrenner im japanischen Mittelfeld gegen Tunesien über die vollen 90 Minuten mitwirken und sich neben dem souveränen 4:0 auch über seinen ersten Assist freuen. Sano und seinen Teamkollegen reicht in der letzten Partie gegen Schweden (Freitag: 01 Uhr) bereits ein Remis zum sicheren Weiterkommen. 
  • Weniger erfolgreich lief der zweite Spieltag für die Österreicher um Stefan Posch und Phillipp Mwene. die beim 0:2 gegen Argentinien dabei zusehen mussten, wie Lionel Messi sich zum erfolgreichsten WM-Torschützen aller Zeiten krönte und dank seines Doppelpacks Miroslav Klose ablöste. Während Posch, der aufgrund eines im Duell mit Jordanien (3:1) erlittenen Kieferbruchs mit einer Maske auflief, nach 67 Minuten ausgewechselt wurde, kam Mwene diesmal gar nicht zum Einsatz. Trotz der Niederlage reicht den Österreichern am Sonntag (04 Uhr) gegen Algerien schon ein Remis für den Einzug ins Sechzehntelfinale.