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U23 03.09.2026 - 14:00 Uhr

U23 in Stuttgart: "Haben das Potenzial"

Höchste Ausbildungsmannschaft ist am Samstag bei den Kickers auf der Waldau zu Gast

U23-Cheftrainer Benjamin Hoffmann ist optimistisch, dass sein Team einen Schritt in die richtige Richtung machen wird

Einfache Gegentreffer, Ungenauigkeiten im Offensivspiel, wenige Chancen und die dritte Niederlage im vierten Saisonspiel: Nach dem 1:3 gegen Aalen am vergangenen Sonntag nahmen Benjamin Hoffmann und sein U23-Trainerteam die Spieler der höchsten Ausbildungsmannschaft in dieser Woche in die Pflicht. Die Analyse sei "ein guter Austausch " gewesen, berichtete Hoffmann. "Alle haben erkannt: Wir brauchen eine klare Basis, einen Anker, auf dem wir uns im Spiel zu 100 Prozent verlassen können", sagte der Mainzer Cheftrainer vor dem Auswärtsspiel am Samstag (14 Uhr, live bei Leagues) bei den Stuttgarter Kickers.

Dabei ging es weniger darum, Probleme zu analysieren. "Das hilft uns nicht weiter", so Hoffmann. Dominanter im eigenen Ballbesitz, präsenter und lösungsorientiert: So will der 46-Jährige sein Team im Stadion auf der Waldau sehen. Wenn das Team in der Grundordnung stehe, müsse jeder wissen, was er zu tun und wo er zu stehen habe, je nachdem, wo der Ball sich auf dem Spielfeld gerade befindet. Die eigenen Aufgaben zu erfüllen, soll Halt geben.

Körperlich starke Kickers

Beim Tabellendritten der Regionalliga Südwest, der bereits zehn Punkte aus den ersten vier Partien gesammelt hat, wird das keine leichte Aufgabe. Als "körperlich extrem stark" beschreibt Hoffmann die Stuttgarter. "Wenn es ein Spiel mit vielen langen Bällen wird und wir immer wieder um den zweiten Ball kämpfen müssen, sehe ich uns nicht im Vorteil. Wir brauchen Ruhe im Spielaufbau, Ruhe im Übergangsspiel und Effizienz im letzten Drittel. Das werden wir umsetzen und einen Schritt in die richtige Richtung machen. Wir haben das Potenzial", lebt der Mainzer U23-Chefcoach Selbstbewusstsein vor.

Nicht dabei mithelfen können die sich weiterhin im Aufbautraining befindlichen Jakob Vött, Luke Rahmann, Luke Gauer, Raul König und Tobias Weileder.