Nachwuchs 05.06.2026 - 15:50 Uhr
"Three-Peat": Rückblick auf die Meisterschaft der U16
Nach sieben Jahren sind die 05ER wieder die Besten im Südwesten in der B-Junioren-Regionalliga / Jahrgang 2010 feiert dritten Titel in Folge

Für die Rekordmarke von 70 Punkten aus nur 25 Spielen reichte es am Ende aufgrund des Unentschiedens im letzten Saisonspiel in Kaiserslautern nicht mehr. Die Meisterschaft in der B-Junioren-Regionalliga war der U16 von Mainz 05 aber schon drei Spieltage vor Schluss nach dem Auswärtssieg in Trier, der 16. Dreier in Folge, nicht mehr zu nehmen. Für den Jahrgang 2010 war es nach den Titeln mit der U14 und U15 bereits die dritte Meisterschaft in Folge. "Mainzer Three-Peat" stand auf den T-Shirts, die die 05ER nach dem Last-Minute-Sieg im Topspiel gegen den TSV SCHOTT Mainz überstreiften und ihre Medaillen sowie den Wimpel des Südwestdeutschen Fußballverbands entgegennahmen.
Die Mainzer Meister um ihren Chefcoach Yannick Dreyer blicken also auf eine starke Saison zurück. Mit diesem Selbstbewusstsein im Rücken geht ein großer Teil des Kaders den nächsten Schritt in die U17. Auf ihren Trainer müssen sie auch in der kommenden Spielzeit nicht verzichten, denn Dreyer wird Nachfolger von Marc Heidenmann, der die U19 von RB Leipzig übernimmt.
Gemeinsam mit dem U16-Cheftrainer blicken wir zurück auf die Saison:
Was zeichnet den Jahrgang aus?
Dreyer: "Die Jungs haben eine sehr hohe intrinsische Motivation für Erfolg und Entwicklung auf dem Platz. Dem ordnen sie alles unter und der Ton wird im Sinne der Sache auch mal rauer. Dazu ist der Jahrgang sehr spielstark mit Jungs aus unterschiedlichen Ländern, die alle Wettkampf-Charaktere sind. Das hat sich bei mehreren Last-Minute-Siegen gegen den FCK, Schott und Speyer gezeigt. Der Jahrgang wurde jedes Jahr punktuell mit verstärkt, ein Stamm von sechs Jungs spielt aber bereits seit über acht Jahren bei Mainz 05."
Was waren besondere Schlüsselmomente in der Saison und Vorbereitung?
"Rückblickend betrachtet war es die einzige Saisonniederlage direkt am ersten Spieltag, die nochmal bei allen die Sinne geschärft hat. Eine große, gleichzeitig schöne Herausforderung war, dass sich mehrere Spieler so gut entwickelt hatten, dass sie bei der U17 ihren Platz und ihre Minuten bekamen. Über zehn Jungs aus dem Jahrgang feierten bereits ihr Pflichtspieldebüt in der DFB-Nachwuchsliga, mehr als die Hälfte davon sogar als potentielle Stammspieler."
Wie haben sich die Jungs entwickelt?
"Außerhalb des fußballerischen und athletischen Bereichs haben sich die Jungs vor allem in ihrer Persönlichkeit weiterentwickelt. Sie haben verstanden, was es tagtäglich bedarf, um ihrem großen Ziel näher zu kommen."
Warum hat sich deine Mannschaft den Meistertitel verdient?
"Die Jungs haben im Training und Spiel konstant performt, weil sie jede Partie mit der notwendigen Ernsthaftigkeit und Respekt dem Gegner gegenüber angegangen sind. 18 Siege in Folge sprechen für sich und sind das Ergebnis der Trainingsarbeit und des Einsatzes, den die Jungs jeden Tag gebracht haben."
Wie sehr freust du dich darauf, einen Großteil des Kaders auch in der U17 zu trainieren?
"Natürlich freue ich mich, den Jahrgang mit in den Leistungsbereich begleiten zu dürfen und sie ein weiteres Jahr betreuen und coachen zu dürfen. Das ist das Resultat ihrer Leistungen, aber auch der des gesamten Trainerteams. Deshalb waren wir so erfolgreich."


























