Profis 14.05.2022 — 19:30 Uhr

"Ich hätte es mir so nicht ausmalen können"

05-Stimmen von Brosi & Co.

Das war ein würdiges Saisonfinale in der MEWA ARENA: Das Remis gegen die Eintracht stand dabei weniger im Mittelpunkt, als die zahlreichen Abschiede rund um die Partie. Nicht zuletzt Daniel Brosinski hatte gegen die Eintracht seinen Abschied gegeben und noch einmal über 70 Minuten auf dem Platz gestanden. Gut 33.000 Zuschauer sorgten am Samstagnachmittag für die passende Atmosphäre rund um den Abschluss eines Spieljahres, das der FSV mit 46 Zählern und 50:45 Toren auf Range acht beendet.

05-Stimmen aus der MEWA ARENA

Daniel Brosinski: "Ich habe seit vier Monaten kaum gespielt und musste heute erstmal reinkommen", so der Routinier, der bei seiner Rede ans Publikum nach dem Schlusspfiff mit den Tränen zu kämpfen hatte.  "Aber ich kann noch rennen und tun, es ist nicht vorbei. Zwischen beiden Seiten war jetzt nach acht Jahren alles geklärt. Eine Auslandserfahrung, beispielsweise in den USA, kann ich mir gut vorstellen. Ich habe viel gelernt: Vor allem, dass man niemals aufgeben darf, und dass harte Arbeit immer belohnt wird. Fettes DANKESCHÖN, ich hätte es mir heute so nicht besser ausmalen können."

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Der Abschied von Brosi ist sowohl traurig als auch schön

Alexander Hack: Wir sind gut reingekommen, haben früh gepresst und uns Torchancen erarbeitet. Danach haben wir etwas nachgelassen, und Frankfurt ist mit einfachen langen Bällen in unsere Hälfte gekommen. Wir haben dann besprochen, was nicht gepasst hat. Wir wollte gewinnen, aber auch defensiv stabiler stehen. Die Chancen waren da, mit dem Punkt sind wir aber im Großen und Ganzen zufrieden. Wir sind Achter, darüber freut man sich, auch wenn es schade ist, dass es nicht für Europa gereicht hat, dafür waren wir nicht konstant genug – hinzu kamen die Corona-Ausbrüche.

Der Abschied von Brosi ist sowohl traurig als auch schön. Wir haben ihn gebührend verabschiedet und werden das heute Abend auch weiter tun. Er hat Freunde und Familie hier und viel für Mainz 05 geleistet.

Jean-Paul Boëtius: Wir müssen sehen, was passiert. Aber innerhalb Deutschlands zu wechseln, kann ich mir nicht vorstellen. Nach vier Jahren hier habe ich Bock auf eine neue Herausforderung und Kultur. Ich habe viel erlebt, Abstiegskämpfe, eine neue Position kennengerlernt und gezeigt, dass ich in dieser Liga eine gute Rolle spielen kann. 

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