Profis 20.05.2026 - 16:30 Uhr
Ransford Königsdörffer im Profil
Von Berlin über Dresden und Hamburg nach Mainz: Der bisherige Weg des 24-jährigen Neuzugangs im Detail

Ransford Königsdörffer wird Mainzer! Der 24-jährige Offensivspieler wechselt vom Hamburger SV zu den Rheinhessen und läuft künftig im Trikot des FSV auf. In der Vita des gebürtigen Berliners befinden sich bereits mehrere namhafte vorherige Stationen - bei den DFB-Junioren sowie als Nationalspieler für Ghana konnte Königsdörffer außerdem Erfahrungen auf internationaler Ebene sammeln. Der Neuzugang der 05-Profis im Profil.
Erste Schritte in Berlin
Der in Berlin geborene Königsdörffer begann in seiner Kindheit mit dem Fußballspielen und lief zunächst für den SC Minerva 93, angesiedelt in Berlin-Moabit, auf. Später erfolgte der Wechsel zum SC Charlottenburg, ehe der heute 24-Jährige insgesamt fünf Jahre bei Hertha BSC unter Vertrag stand und dort sämtliche Nachwuchsmannschaften bis zur U19 durchlief - in dieser Altersklasse kam Königsdörffer aufgrund von mehreren Verletzungen allerdings lediglich in drei Pflichtspielen jeweils auf Kurzeinsätze.
Übergang vom Jugend- in den Profibereich bei Dynamo Dresden

Mit 17 Jahren wechselte der Offensivspieler zu Dynamo Dresden, avancierte in der dortigen U19 zum Stammspieler und stand am 18. Spieltag der Saison 2019/20 erstmals im Profikader. Sein Debüt in der 2. Bundesliga absolvierte Königsdörffer am 18. Spieltag beim 1. FC Nürnberg, wobei er in der 72. Spielminute eingewechselt wurde. Zum Ende der Saison 2021/22 verließ er den Verein und absolvierte insgesamt 76 Pflichtspiele für die Sachsen, in denen er 13 Tore erzielte und neun Vorlagen beisteuerte (Foto: IMAGO/Dennis Hetzschold).
Aufstieg und Bundesliga-Debüt beim Hamburger SV

Der damals 20-Jährige wechselte im Sommer 2022 zum Hamburger SV und blieb der 2. Bundesliga somit zunächst erhalten. Mit den Rothosen absolvierte Königsdörffer in seiner ersten Saison beide Spiele in der Relegation zur Bundesliga, der HSV scheiterte allerdings am VfB Stuttgart und verblieb weiterhin im Unterhaus.
Am Ende der Saison 2024/25 erreichte Königsdörffer mit seinem Verein schließlich den zweiten Tabellenplatz und damit den Aufstieg in die Bundesliga. Der Offensivakteur hatte als Stammspieler maßgeblichen Anteil an diesem Erfolg, absolvierte 32 von 34 möglichen Bundesliga-Spielen, erzielte 14 Tore und lieferte drei Assists. In der jüngst abgelaufenen Saison schaffte der 24-Jährige mit dem HSV den Klassenerhalt und war mit 33 Bundesliga-Einsätzen unangefochtener Stammspieler - insgesamt stand Königsdörffer bei den Hamburgern in 138 Pflichtspielen auf dem Platz, in dem ihm wettbewerbsübergreifend 33 Tore und neun Vorlagen gelangen (Foto: IMAGO/Claus Bergmann).
Junioren-Nationalspieler beim DFB und erste Nominierung für Ghana

Unter Stefan Kuntz wurde Königsdörffer im September 2021 erstmals in den Kader der U21-Nationalmannschaft berufen und im Rahmen der EM-Qualifikation gegen San Marino in der 73. Spielminute eingewechselt. Weitere Einsätzen für die höchste Nachwuchsmannschaft des DFB folgten nicht - der Offensivspieler kam im November 2021 lediglich zu einem weiteren Einsatz gegen Frankreich für die deutsche U20.
Königsdörffer verfügt über ghanaische Wurzeln, weshalb er im September 2022 erstmals von Otto Addo für Ghanas A-Nationalmannschaft nominiert wurde. Seit Debüt gab der Offensivakteur für das Heimatland seines Vaters gegen Nicaragua und absolvierte etwa zehn Minuten auf dem Platz. In den Kader für die WM 2022 wurde der heute 24-Jährige zwar nicht berufen, allerdings lief der gebürtige Berliner wettbewerbsübergreifend bis heute sechs weitere Male für die "Black Stars" auf - zuletzt gegen Österreich im März 2026 (Foto: IMAGO/Shengolpixs).

