Spielberichte 22.03.2026 - 17:36 Uhr
Bundesliga 2025/2026
27. Spieltag
1:0 P. Nebel (6.)
1:1 N. Brown (20.)
2:1 P. Nebel (89.)
Anstoss:
22.03.2026 | 15:30 Uhr
Stadion:
MEWA ARENA
Zuschauer:
33305
Aufstellung
1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
Daniel Batz (33), Phillipp Mwene (2), Stefan Posch (4), Kaishu Sano (6), Jae-Sung Lee (7), Paul Nebel (8), Phillip Tietz (20), Danny Vieira da Costa (21), Sheraldo Rudi Salomo Willem Becker (23), Silvan Dominic Widmer (30), Dominik Kohr (31)
Einwechslungen:
69 N. Veratschnig für P. Mwene, 69 N. Weiper für P. Tietz, 81 S. Kawasaki für Lee Jae-Sung, 91 L. Maloney für S. Becker
Ersatzbank:
Lasse Finn Rieß (1), Maxim Leitsch (5), Armindo Sieb (11), William Bøving Wick (14), Lennard Patrick Maloney (15), Nikolas Konrad Veratschnig (22), Sota Kawasaki (24), Nelson Felix Patrick Weiper (44), Kacper Potulski (48)
Trainer:
Urs Fischer
Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Michael Zetterer (23), Arthur Nicolas R. Theate (3), Aurèle Florian Amenda (5), Farès Chaïbi (8), Jonathan Michael Burkardt (9), Hugo Emanuel Larsson (16), Jean-Mattéo Bahoya Négoce (19), Ritsu Doan (20), Nathaniel Brown (21), Arnaud Kalimuendo Muinga (25), Pharrell Nnamdi Collins (34)
Einwechslungen:
46 E. Skhiri für N. Brown, 58 A. Amaimouni-Echghouyab für J. Bahoya, 64 E. Baum für N. Collins, 79 A. Knauff für F. Chaïbi, 79 C. Uzun für R. Doan
Ersatzbank:
Elias Niklas Baum (2), Oscar Winther Højlund (6), Ansgar Knauff (7), Younes Ebnoutalib (11), Ellyes Joris Skhiri (15), Ayoube Amaimouni-Echghouyab (29), Paul Love Arrhov (31), Jens Grahl (33), Can Yılmaz Uzun (42)
Trainer:
Albert Riera Ortega
- 1. FSV Mainz 05
- Daniel Batz
- Phillipp Mwene
- Stefan Posch
- Kaishu Sano
- Jae-Sung Lee
- Paul Nebel
- Phillip Tietz
- Danny Vieira da Costa
- Sheraldo Rudi Salomo Willem Becker
- Silvan Dominic Widmer
- Dominik Kohr
- Lasse Finn Rieß
- Maxim Leitsch
- Armindo Sieb
- William Bøving Wick
- Lennard Patrick Maloney
- Nikolas Konrad Veratschnig
- Sota Kawasaki
- Nelson Felix Patrick Weiper
- Kacper Potulski
- Eintracht Frankfurt
- Michael Zetterer
- Arthur Nicolas R. Theate
- Aurèle Florian Amenda
- Farès Chaïbi
- Jonathan Michael Burkardt
- Hugo Emanuel Larsson
- Jean-Mattéo Bahoya Négoce
- Ritsu Doan
- Nathaniel Brown
- Arnaud Kalimuendo Muinga
- Pharrell Nnamdi Collins
- Elias Niklas Baum
- Oscar Winther Højlund
- Ansgar Knauff
- Younes Ebnoutalib
- Ellyes Joris Skhiri
- Ayoube Amaimouni-Echghouyab
- Paul Love Arrhov
- Jens Grahl
- Can Yılmaz Uzun
Nebel-Doppelpack: 05ER schlagen auch Frankfurt
Mainzer liefern Champions-League-Teilnehmer zum Ende der Englischen Woche einen harten Fight & belohnen sich spät mit dem Heimdreier

Den ersten Bundesliga-Heimsieg seit Anfang Februar hat der 1. FSV Mainz 05 ausgerechnet im Rhein-Main-Duell gegen Eintracht Frankfurt eingefahren und verschafft sich dadurch im Tabellenkeller weiter Luft. Der Doppelpack von Eigengewächs Paul Nebel krönte dabei eine perfekte Englische Woche für den FSV mit Siegen in Bremen, gegen Olmütz und dem hart erkämpften Dreier gegen die Hessen. Die Mainzer Führung hatte Nathaniel Brown vor der Pause gekontert, bevor Nebel in Minute 89 für den nächsten Mainzer Feiertag sorgte. Nach einem Mainzer Chancenplus in Durchgang eins und nach der Pause etwas gefährlicheren Frankfurtern wäre wohl auch ein Remis nicht unverdient gewesen, danach sollte aber niemand mehr fragen.
Lediglich eine Veränderung hatte das Trainerteam gegenüber dem historischen Erfolg über Olmütz vorgenommen und sich für den frischen Sheraldo Becker anstelle von Nelson Weiper, der zunächst auf der Bank Platz nahm, entschieden.
Frühe 05-Führung hält nicht lange an
Die Partie brauchte keine Anlaufzeit, denn es sollte gleich zur Sache gehen. Keine 60 Sekunden waren gespielt, da sah Phillip Tietz nach einem unabsichtlichen Kopfstoß gegen Fares Chaibi Gelb. Dennoch waren es die Gastgeber, die in der Anfangsphase gefährlicher wirkten und zwar nicht häufiger den Ball, aber mehr vom Spiel hatten. Nachdem eine erste Annäherung in Minute vier im Anschluss an einen schnellen Gegenstoß noch verpufft war, nutzte der FSV seine erste Chance gleich eiskalt. Ein 05-Einwurf in der eigenen Hälfte landete über Kaishu Sano bei Becker, der Nebel gedankenschnell auf die Reise schickte, gegen dessen noch abgefälschten 15-Meter-Kracher Michael Zetterer im Eintracht-Tor machtlos war (6.). Die Frankfurter hatten trotz großem Support auf den Rängen Probleme ins Spiel zu finden, sollten aber auch ihrerseits die erste Chance der Partie nutzen: Zu dieser kamen sie in der 20. Minute viel zu einfach. Jean-Matteo Bahoya hatte auf links zu viel Raum, setzte sich gegen Danny da Costa durch, brachte seinen flachen Rückpass genau in den Lauf Browns, gegen dessen Direktabnahme Daniel Batz im Mainzer Tor machtlos war. Ein ärgerlicher Rückschlag aus 05-Sicht, den das Team von Urs Fischer aber schnell verdauen sollte. Nur zwei Minuten nach dem Ausgleich kam Sano im Anschluss eine Eckenvariante aus 19 Metern zum Abschluss, zielte jedoch knapp vorbei (23.).
Die Gäste fanden, abgesehen von ihrem Treffer, kaum einmal zu flüssigen Kombinationen und taten sich schwer, einmal in die Nähe des Strafraums zu kommen. Der FSV hingegen überließ den Hessen zwar mehr Ballbesitz, stach aber immer wieder zu. So auch in der 35. Minute nach einem Ballgewinn von Sano im Mittelfeld, nach dem Becker Nebel bediente, dessen Schuss Theate aber diesmal blocken konnte. Zwei Minuten später war die Chance dann sogar noch größer, als Nebels Flanke bei Becker landete, der aber aus kurzer Distanz an einem Reflex Zetterers scheiterte (37.). In Minute 43 mussten alle Mainzer dann noch einmal durchschnaufen, als Dominik Kohr eine scharfe Hereingabe fast auf Kosten eines Eigentors klärte. Danach folgte dann aber nochmal eine Eckenserie des FSV, die zwar folgenlos blieb, aber den Eindruck untermauerte, dass die Gastgeber hier in Durchgangs eins das aktivere und etwas gefährlichere Team gewesen waren.
Frankfurt gefährlicher, das letzte Wort hat Nebel
Während der FSV unverändert zurück auf den Rasen kehrte, wechselte die Eintracht einmal und brachte mit Wiederbeginn Ellyes Skhiri für den Torschützen Brown. Die ersten Minuten nach Wiederbeginn gestalteten sich in der natürlich ausverkauften MEWA ARENA deutlich verhaltener als in Hälfte eins. Erstmals gefährlich wurden die Gäste nach einer Stunde. Ritsu Doan hatte von links geflankt und Chaibi aus sieben Metern per Kopf den Querbalken anvisiert (60.). Im direkten Gegnzug schnupperte aber auch der FSV an Tor Nummer zwei. Jae-sung Lee hatte Becker geschickt, der Zetterer ausspielte, das Leder aus spitzem Winkel dennoch nicht im Tor unterbringen konnte. Zwar setzte Silvan Widmer nach, wurde von Tobias Stieler aber letztlich zurückgepfiffen. Die ersten Wechsel zogen die 05ER dann nach 68 Minuten. Für Nikolas Veratschnig machte der vor allem in Durchgang eins starke Mwene Platz, und für Tietz übernahm Weiper. Kurz darauf musste Batz aber erst einmal richtig zupacken, als er in Minute 70 einen Schlenzer Doans mit den Fingerspitzen zur Ecke klärte.
Die Schlussphase sollte schließlich durch eine ganz strittige Szene eingeleitet werden. Da Costa erkämpfte sich das Leder auf Höhe der Mittellinie gegen 05-Eigengewächs Jonny Burkardt, tankte sich auf rechts durch und bediente Becker, der im Strafraum zu Fall kam und liegen blieb. Stieler sah sich die Szene auch an, erkannte dabei aber zwei Foulspiele. Da jenes von da Costa dem elfmeterwürdigen vorangegangen war, lautete die Entscheidung: kein Strafstoß (78.). Kurz darauf kam dann Sota Kawasaki für Lee in die Partie. Sechs Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit hatte Becker dann das ganz dicke Ding auf dem Fuß. Von Sano bedient, steuerte er allein auf Zetterer zu, überwand diesen auch, hatte aber maximales Pech, weil sein Ball erst den rechten Innenpfosten traf, bevor er auch links Aluminium touchierte statt die Torlinie zu überqueren (84.). Der Lucky Punch war allerdings nur aufgeschoben, denn in Minute 89 konterten die Mainzer wie aus dem Lehrbuch: Sano trieb den Ball unnachahmlich durchs Mittelfeld, fand Widmer, dessen gefühlvolle Flanke Weiper nicht im Tor unterbringen konnte, dafür schlug aber der geistesgegenwärtige Nebel wieder zu und besorgte die erneute Führung. Die Arena bebte, der FSV hatte aber noch eine achtminütige Nachspielzeit zu überstehen, in der die Gäste natürlich alles nach vorne warfen. Ein weiteres Tor sollte und wollte aber nicht mehr fallen, so dass der rot-weiße Jubel nach fast 100 packenden Minuten keine Grenzen kannte.
Weiter geht es für die 05ER im Anschluss an die Länderspielpause am Osterwochenende mit dem Gastspiel bei der TSG Hoffenheim (04. April, 15.30 Uhr).













































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