Profis 09.07.2026 - 19:30 Uhr
Martel: "Das muss ich mir aber erstmal erarbeiten"
Der 05-Sommerneuzugang im Gespräch über seine ersten Erfahrungen am Bruchweg, Ziele und seine Beweggründe für den Vereinswechsel.

Gleich zwei Treffer gelangen Eric Martel am vergangenen Wochenende in seinem ersten Testspiel für den FSV bei der TSG Pfeddersheim. Ein gelungener Einstand gegen die Amateure aus Worms im am Tag zuvor präsentierten Heimtrikot für die Saison 2026/27. Nicht nur deswegen ist der Sommerneuzugang aus Köln nach gut einer Woche Sommervorbereitung hochzufrieden mit dem Wechsel an den Bruchweg, für den er sich voller Überzeugung entschieden hatte, wie er am Donnerstagnachmittag im Rahmen einer Medienrunde erklärte.
In dieser sprach der 24-jährige, ehemalige Kapitän der deutschen U21 Auswahl über...
...die ersten Tage in der neuen sportlichen Heimat: "Vom ersten Moment an hatte ich ein super Gefühl. Die Jungs sind top und es macht mega Spaß, mit ihnen zu trainieren. Hinzu kommt das Glück, jetzt auch eine Wohnung zu haben. So ein zuhause ist wichtig. Außerdem kenne ich Paul und Nelly von der U21 schon sehr - das macht es nochmal leichter, mich zurecht zu finden."
...seine Beweggründe für den ablösefreien Wechsel: "Mainz hat sich total um mich bemüht, über einen längeren Zeitraum. Hinzu kommt die Art von Fußball, die man spielen will. Das passt zu meinem Verständnis, so war relativ schnell klar, dass ich genau diesen Weg einschlagen möchte. Ich habe mir vieles angehört in den vergangenen Monaten, aber das ist für mich ein richtig guter Schritt. Und wenn ich mich einmal für etwas entschieden habe, ziehe ich das komplett durch."
...Vorzüge gegenüber seinem Ex-Klub: "Mainz war in den letzten Jahren sportlich eindeutig erfolgreicher. Das ist für mich ausschlaggebend. Wenn man sieht, wie lange der Verein mittlerweile ununterbrochen in der Bundesliga spielt, spricht einiges für den FSV."

Neue Saison, neue Heimat, neues Logo: Eric Martel, hier in der Athletik-Halle der 05-Profis am Bruchweg, fühlt sich schon nach kurzer Zeit heimisch beim FSV.
...kurzfristige Ziele und Führungsansprüche: "Erst einmal möchte ich ankommen und alle und alles richtig kennenlernen. Auf meiner Position auf dem Platz muss ich sowieso laut werden und bin ein Typ, der vorangehen will. Das ergibt sich von selbst. Wichtig ist jetzt einfach, mich gut zu integrieren. Dass am Ende jeder spielen möchte, ist klar. Das muss ich mir aber erstmal erarbeiten und tagtäglich im Training und im Spiel meine Leistung bringen."
...seine Stärken: "Ich gebe immer Gas und 100 Prozent. Ich bin defensiv wie offensiv kopfballstark und kann eine hohe Intensität gehen. Damit kann ich der Mannschaft aus meiner Sicht schon viel geben."
...das Training unter Urs Fischer: "Es sind sehr intensive Trainingseinheiten und viele Abläufe, die trainiert werden. Für mich ist das von Vorteil, weil ich sehr schnell ins System reinfinde und es verstehe. Die Abläufe sind grundsätzlich strenger als in Köln, das wird tagtäglich trainiert und so weiß jeder exakt, was auf dem Platz von ihm auf seiner Position erwartet wird."

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