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Fußball Frauen 16.08.2026 - 14:00 Uhr

Marina Georgieva wird Mainzerin

Die österreichische Nationalspielerin kommt vom 1. FC Union Berlin an den Rhein

Der FSV begrüßt seinen zwölften Neuzugang für die Saison 2026/27 und verpflichtet Marina Georgieva. Die 29-jährige Abwehrspielerin stand zuletzt für Union Berlin in zehn Bundesliga-Partien auf dem Platz und bringt reichlich Erfahrung aus der höchsten deutschen Spielklasse sowie als österreichische Nationalspielerin und mehreren internationalen Ligen mit an den Bruchweg. 

Georgieva startete ihre Karriere im österreichischen St. Pölten, ehe sie sich 2017 für ein Jahr dem 1. FFC Turbine Potsdam anschloss und dort für die zweite Mannschaft 26 Mal zum Einsatz kam, wobei sie vier Tore erzielte. Von 2018 bis 2022 trug die Defensivspielerin das Trikot des SC Sand, bei dem sie in der ersten Liga spielte und insgesamt 55 Partien (drei Tore) absolvierte. Anschließend folgte eine einjährige Station bei Paris Saint-Germain (neun Spiele), danach bestritt die Abwehrspielerin von 2023 bis 2025 49 Spiele für die AC Fiorentina. 

Die 29-Jährige wurde erstmals im Jahr 2017 in die österreichische A-Nationalmannschaft berufen und absolvierte bislang 48 Länderspiele für den ÖFB. Bei der Europameisterschaft 2017 war Georgieva Teil des Kaders, blieb allerdings ohne Einsatzzeiten. Im Jahr 2022 reiste sie erneut mit zur EM und stand bis zum Aus im Viertelfinale in allen vier Partien auf dem Platz. 

"Mit Marina verpflichten wir eine sehr komplette Innenverteidigerin, die durch ihre starke Zweikampfführung und ihr gutes Stellungsspiel unserer Defensive weitere Stabilität und Sicherheit geben soll. Sie bringt zudem viel Erfahrung auf nationaler und internationaler Ebene mit, wovon unsere Abwehrkette nur profitieren kann", sagt Nadine Kreß, Sportliche Leiterin Mädchen- und Frauenfußball.

"Ich freue mich auf die neue, spannende Herausforderung in Mainz. Ich hoffe, meine Erfahrung bestmöglich einbringen zu können, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam mit der Mannschaft den nächsten Schritt zu gehen", sagt Marina Georgieva.