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Vorberichte 10.04.2026 - 20:10 Uhr

"Die andere Richtung wäre vermessen"

05ER empfangen Gegner aus dem Breisgau am 29. Spieltag, der in diesem Jahr im Zeichen aller 05-Mitglieder stehen soll

Im vergangenen März wurde das Duell mit dem SC Freiburg zum Jubiläumsspiel anlässlich des 120-jährigen Bestehens des FSV erklärt (Endstand: 2:2).

Der Erfolgszug, den die 05ER vor geraumer Zeit bestiegen haben, scheint dieser Tage keine Bremsen zu kennen. Sowohl national als auch international bewältigt Urs Fischer mit seinem Team derzeit Etappe für Etappe erfolgreich und in meist beeindruckender Manier. In der Bundesliga hat sich der im Winter abgeschlagene FSV längst im Mittelfeld positioniert und sich auf europäischer Bühne am Donnerstagabend eine hervorragende Ausgangslage für das Viertelfinal-Rückspiel bei Racing Straßburg in der Conference League verschafft. Zwar hat auch der Schweizer Cheftrainer in keinster Weise Interesse daran, in naher Zukunft die Notbremse zu betätigen, gibt aber nach wie vor den Mahner. Zu früh freuen ist, bei allen Erfolgen, nicht Fischers Sache. "Wir sind nach wie vor hinten drin, es reicht noch nicht. Klar hat sich die Ausgangslage verbessert, aber wir sind noch nicht durch", erinnerte der Fußballlehrer im Rahmen der Pressekonferenz am Freitagnachmittag, wie wichtig der Fokus auf die anstehende Aufgabe Im Tagesgeschäft Bundesliga gegen den SC Freiburg (die Breisgauer setzten sich parallel zum FSV am Donnerstag im Viertelfinal-Hinspiel der Europa League mit 3:0 gegen Celta Vigo durch) am Sonntagabend (19.30 Uhr, live auf DAZN & 05ER.fm) ist.

Im Rahmen der Pressekonferenz sprach Urs Fischer über...

...die Verarbeitung des Highlights gegen Straßburg: "Zum Genießen war leider noch keine Zeit. Aus der Arena sind wir direkt zum Bruchweg gefahren und haben die Analyse des gestrigen Spiels gemacht. Da haben wir eine richtig gute erste Halbzeit gesehen, nach der Pause aber auch Phasen, in denen wir etwas zu nachlässig agiert haben."

...etwaige Blessuren: "Nach einem so intensiven Spiel gibt es immer kleinere Wehwehchen, aber aus meiner Sicht nichts, weswegen man sich für Sonntag sorgen müsste."

...die Situation möglicher Kader-Rückkehrer: "Wir hatten heute ein sehr gutes Spielersatztraining mit hoher Intensität. Das gilt für Caci, Amiri, Bell und Hanche-Olsen. Bei Robin dauert es noch einen Moment länger. Sie stehen definitiv kurz davor, uns wieder helfen zu können."

...die Bedeutung von Amiri nach dem Lee-Ausfall: "Daran, dass Nadiem wieder bereit ist, arbeiten wir gemeinsam unermüdlich. Nur über Trainingseinheiten ist das aktuell schwierig, weil wir nur wenig mit der gesamten Mannschaft auf dem Platz stehen. Vielleicht müssen wir ihn einfach mal für 15, 20 Minuten reinwerfen."

05ER.TV 10.04.2026

PK vor #M05SCF

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...das Selbstbewusstsein und die nächste Hürde: "Siege tun immer gut. Die Herausforderung ist nun, es mental hinzubekommen, den Spagat zwischen dem Highlight Viertelfinale und der Bundesliga drei Tage später zu bewältigen. Wir sind nach wie vor hinten drin, es reicht noch nicht. Klar hat sich die Ausgangslage verbessert, aber wir sind noch nicht durch. Die Bundesliga ist Pflicht und von größter Bedeutung. Wir schauen nur nach unten, die andere Richtung wäre vermessen. Damit würden in der Herangehensweise aus meiner Sicht eine Grenze überschreiten, die uns nicht helfen würde."

...das Duell mit dem SCF: "Freiburg wirkt als Verein bodenständig und bleibt sich treu. So nehme ich das wahr, kann aber viel mehr nicht dazu sagen. Die Mannschaft hat ganz klare Abläufe mit einer guten Mischung aus Ballzirkulation, die aber auch mit Bällen hinter die Kette arbeitet. Sie wirken geduldig und erwachsen. Sie flanken gut, gerade nach Standards. Um zu punkten, müssen wir uns wie immer am Limit bewegen, mutig sein mit Ball. Das war gerade in der ersten Halbzeit gegen Straßburg wirklich gut."

...die drei deutschen Siege auf internationalem Parkett: "International haben deutsche Mannschaften schon immer ein Wörtchen mitgeredet. Ich habe am Dienstag in Madrid ein Wahnsinnspiel gesehen, Freiburg konnte ich leider nicht verfolgen, weil wir gleichzeitig gefordert waren. Ich denke aber, dass auch München und Freiburg klar ist, dass noch nichts geschafft ist zur Halbzeit."