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Spielbericht

Drei Punkte aus Leidenschaft - FSV ringt Leipzig nieder

05ER trotzen Corona & einem starken Auftakt-Gegner - Niakhaté mit dem Tor des Tages

Schwer in Worte fassen lässt sich der Auftritt, den der 1. FSV Mainz 05 an diesem Sonntagnachmittag zum Auftakt der neuen Bundesliga-Saison auf dem Rasen der MEWA ARENA abgeliefert hat: Nach einer Woche fast gänzlich ohne Trainingseinheiten, mehreren Corona-Fällen und 14 Quarantäne-Verordnungen haben die verbliebenen Profis den letztjährigen Tabellenzweiten RB Leipzig in einer denkwürdigen Partie mit 1:0 (1:0) niedergerungen. Das Tor des Tages gelang dabei zwar Kapitän Moussa Niakhaté in Durchgang eins, zu Helden wurden an diesem 15. August aber alle Rot-Weißen in der Mainzer Heimspielstätte, die die ersten drei Zähler dieser Runde mit einer leidenschaftlichen Energieleistung, und im Zusammenspiel mit den frenetischen 10.500 Anhängern auf den Rängen, möglich gemacht hatten. Dem Mainzer "Jetzt-erst-Recht-Gefühl" war man wohl nur selten zuvor so nahe gekommen heute!

Nach einer alles andere als normalen letzten Vorbereitungswoche rund um den Bruchweg hatte Bo Svensson seine Startelf gegenüber dem DFB-Pokal-Auftritt in Elversberg auf mehreren Positionen verändern müssen: Vor Robin Zentner im Tor begannen Silvan Widmer, Alexander Hack, Stefan Bell, Moussa Niakhaté und Aarón. Die Schaltzentrale im Mittelfeld bildeten Leandro Barreiro, Niklas Tauer und Paul Nebel, während davor Neuzugang Jae-sung Lee und Jonathan Burkardt die Abwehr der Gäste beschäftigen sollten. Auf der Bank nahmen zudem, neben Luca Kilian und Ersatztorwart Finn Dahmen, Stephan Fürstner, Ben Bobzien, Kaito Mizuta, Timothé Rupil sowie Romario Rösch - allesamt rekrutiert aus der U23 beziehungsweise U19 der 05ER.

 

05ER starten furios

Wer im ersten Pflichtspiel in der MEWA ARENA einen abwartenden oder gar verunsicherten FSV erwartet hatte, sah sich schnell getäuscht. Nur zehn Sekunden waren gespielt, da war Burkardt nach einem feinern Nebel-Zuspiel drauf und dran durchzubrechen, wurde aber im letzten Moment entscheidend gestört (1. Minute). Es war der Auftakt einer furiosen Anfangsphase, in der sich die Hausherren unheimlich giftig präsentierten und die Leipziger immer wieder überraschten. So auch nach fünf Minuten, als Lee nach einer Aarón-Flanke aus dem linken Halbfeld am Pfosten scheiterte, bevor Nebel den Nachschuss knapp neben das Gehäuse setzte - Gäste-Keeper Peter Gulacsi wäre wohl machtlos gewesen (5.). Die Gäste taten sich gegen aggressive Mainzer schwer, kamen aber dennoch wenig später zu einer ersten Halbchance, als Zentner beim Versuch von Angelino aus spitzem Winkel zur Stelle war (9.). Die folgerichtige und zu diesem Zeitpunkt verdiente 05-Führung fiel dann nach einem Standard. Aaróns Ecke erreichte Bell, der Klärungsversuch von Nordi Mukiele misslang völlig, so dass Niakhaté keine Mühe hatte, aus kurzer Distanz einzuschieben - 1:0 (13.). Die ersten Minuten dieser Saison waren, und das nicht nur angesichts der Begleitumstände, äußerst vielversprechend. Und die Rheinhessen sollten in Sachen Intensität auch im Anschluss kein Stück nachlassen. 

Tauers Grätsche lädt zum Träumen ein

Sie attackierten mal früh, verteidigten mal tief und zogen dem Champions-League-Teilnehmer, der zwar mehr Ballbesitz verzeichnen konnte, über weite Phasen dieser ersten 45 Minuten den Zahn. Nach Ballgewinnen ging es zudem blitzschnell in Richtung Tor des Gegners, der sich zu keinem Zeitpunkt in Sicherheit wiegen durfte. Wurde es dann doch mal brenzlig, wie nach dem Leipziger Konter nach einer knappen halben Stunde, packte Eigengewächs Niklas Tauer bei seinem Startelf-Debüt eine Grätsche aus, die wohl schon jetzt zu den Abwehraktionen der Saison gehören dürfte: Dem einschussbereiten Christopher Nkunku blieb nur das Nachsehen (29.).

Angetrieben vom begeisterten Publikum - knapp 11.000 Zuschauer hatten den Weg in die Arena gefunden - hielten die 05ER dem zunehmenden Druck der Leipziger so auch bis zur Pause stand und nahmen einen nicht unverdiente 1:0-Führung mit in die Katakomben.

Nebel scheitert, doch der FSV hält dem Druck stand

Beide Teams kamen unverändert zurück, und wieder hatte der FSV das erste Wort: Widmer bediente nach feinem Zuspiel von Niakhaté von rechts Nebel, dessen gegrätschten Ball aus acht Metern Gulacsi mit den Fingerspitzen parieren konnte (50.). Der von den Mainzern betriebene Aufwand in dieser Partie war immens und so kamen auch die Gäste immer wieder in der Offensive zum Zug. Als Mohamed Simakan nach einer flachen Hereingabe aus elf Metern zum Abschluss kam, war Zentner per Faustabwehr zur Stelle (58.), so dass es auch nach einer knappen Stunde bei der Führung der Rheinhessen blieb.

Und dabei blieb es trotz mehrerer Wechsel auf Seiten der Gäste auch bis in die Schlussphase hinein. Die 05ER hingegen bissen auf die Zähne und agierten auch bis zur 85. Minute - Fürstner den ausgepowerten Tauer - mit der Startelf, die den Kampf aufopferungsvoll annahm. Das Beben in der MEWA ARENA wurde dann in der 74. Minute im Keim erstickt, nachdem Bells Volley-Kracher nach einem Eckstoß die Anerkennung verweigert wurde, weil der Ball von Aarón zuvor wohl die Torauslinie überquert hatte. Im Gegenzug schnupperte dann Mukiele nach einer Flanke am Ausgleich, doch Hack packte eine Monstergrätsche aus und konnte klären (75.). Die Spannung am Rhein war nun endgültig greifbar. Dass die Leipziger in der Schlussphase aufs Gaspedal drückten und durchaus Chancen auf den Ausgleich hatten - geschenkt! Der FSV brachte diesen Sieg, der angesichts der Vorgeschichte wohl mit Fug und Recht als Sensation bezeichnet werden darf, über die Zeit. Am kommenden Samstagnachmittag (15.30 Uhr) sind die Rheinhessen bei Aufsteiger VfL Bochum zu Gast, bevor genau eine Woche später Neuling Nummer zwei, Greuther Fürth, in der MEWA ARENA gastiert.

Spieldaten
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Spielerdaten
0 Tore 0
0 Torschüsse 0
0 Torvorlagen 0
0 Ballkontakte 0
0 gespielte Pässe 0
0 angekommene Pässe 0
0 Fehlpässe 0
0% Passquote 0%
0% Zweikampfquote 0%
0 Foul / Hand gespielt 0
0 Gefoult worden 0
0 Abseits 0

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