Profis 07.01.2020 — 18:40 Uhr

05ER unterliegen Emmen unglücklich

Zweimal gleichen die Mainzer die Führung der Niederländer aus, doch die Schlussoffensive bleibt unbelohnt

Die 05ER haben das erste Testspiel des neuen Jahres knapp verloren. Am dritten Tag des Trainingslagers in Estepona musste das Team von Cheftrainer Achim Beierlorzer gegen den niederländischen Erstligisten FC Emmen ein 2:3 (1:1) hinnehmen. Adam Szalai und Jean-Paul Boëtius glichen jeweils eine Emmener Führung aus, auf den dritten Treffer der Niederländer hatten die 05ER keine Antwort mehr. 

Beierlorzer setzte in beiden Halbzeiten auf eine 4-2-3-1-Grundordnung. Vor Keeper Florian Müller verteidigten zu Beginn Ronael Pierre-Gabriel, Ahmet Gürleyen, Kapitän Moussa Niahkhaté und Aarón auf links. Auf der Doppelsechs spielten Kunde Malong und Alexandru Maxim. Die offensive Mittelfeldreihe bestand aus Dong-won Ji in der Mitte, links Jonathan Burkardt und Levin Öztunali, davor agierte Adam Szalai.

Die ersten Minuten gehörten den Niederländern, die mit Diagonalbällen und Passstafetten zielstrebiger agierten. Echte Chancen sprangen für Emmen aber nicht heraus. Nach einem Angriff über links brachte Pierre-Gabriel im Strafraum Michael de Leeuw zu Fall, den folgenden Strafstoß von Sergio Pena parierte Müller stark (17.). Gegen den Schuss von Marko Kolar aus zehn Metern war er kurz darauf jedoch machtlos (19.). Der FSV erhöhte anschließend die Schlagzahl und kam durch Szalai, der nach einem Pass des spielfreudigen Maxim aus elf Metern flach ins linke Eck (35.) einschob, zum verdienten Ausgleich. Kurz vor der Pause hatte der Ungar sogar die Führung auf dem Fuß, Emmens Keeper Dennis Telgenkamp reagierte aber blitzschnell (44.)

Zwei abgefälschte Schüsse bringen Emmen auf die Siegerstraße

In der zweiten Halbzeit setzte Beierlorzer neben Keeper Finn Dahmen in der Viererkette rechts auf Rückkehrer Phillipp Mwene, Jeremiah St. Juste und Alexander Hack im Zentrum und Kapitän Daniel Brosinski. Davor spielten Ridle Baku und Leandro Barreiro, die Jean-Paul Boëtius in der Mitte, Robin Quaison auf links und Karim Onisiwo den Rücken freihielten. Vorne sollte Jean-Philippe Mateta für Gefahr sorgen.  

Die 05ER begannen die zweite Hälfte mit deutlich mehr Schwung, gingen aggressiv zu Werke und hatten durch Onisiwo die Führung auf dem Fuß (49.). Das von Beierlorzer geforderte Umschaltspiel funktionierte besser. Doch dann wurde es kurios: die Gäste gingen durch einen abgefälschten direkten Freistoß von Glenn Bijl erneut in Führung (65.), die Boetius nur 120 Sekunden später nach Mwene-Flanke sehenswert ausglich. Doch abgefälschte Bälle hatten Konjunktur, beim folgenden Schuss von Luciano Slagveer hatte Finn Dahmen keine Chance (68.).

Danach drängten die Mainzer mit Wucht auf den erneuten Ausgleich. Chancen gab es auch, Tore wollten jedoch keine mehr fallen. Ein Flachschuss von Barreiro, ein Freistoß von Brosinski und ein Versuch per Hacke von Mateta fanden nicht mehr den Weg ins Ziel.

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