Profis 13.02.2026 - 23:25 Uhr

"Müssen uns mehr wehren"

Die 05-Stimmen nach der Niederlage in Dortmund

Borussia Dortmund - 1. FSV Mainz 05 4:0 (3:0)

Urs Fischer auf der Pressekonferenz: "Gratulation an Niko und seine Mannschaft. Über 90 Minuten gesehen war das ein verdienter Sieg. Ich habe eine gute erste Hälfte meiner Mannschaft gesehen. Effizienz hat Ineffizienz geschlagen. Wenn man mit drei Toren in Rückstand ist, wird es schwierig. Wir haben Standards zu verteidigen als Thema, das wir mitnehmen. Auf der einen Seite waren sie wirklich gut getreten, sie haben das clever gemacht. Ich glaube aber schon, dass wir uns bei dem ein oder anderen Tor mehr wehren müssen. Das wird uns in den nächsten Tagen beschäftigen."

Niko Bungert: "Dortmund war deutlich effizienter als wir. Auch, wenn das Ergebnis es anders darstellt, haben wir gar kein so schlechtes Spiel gemacht. Sie haben uns gerade bei Standards große Probleme bereitet, aus dem Spiel heraus waren kaum Torchancen da. Wir hatten Möglichkeiten auf ein oder zwei Tore, waren aber nicht effizient. Das macht dann im Fußball manchmal leider den Unterschied. Die Bälle von Dortmund hatten Qualität, waren alle auf den Fünfer geschlagen, in dem jede Menge Spieler versammelt waren und der Torwart weggeblockt wurde. Dann wurde es unangenehm und dennoch sollte es unser Anspruch sein, Ecken, die defensiv in unseren Kopfballbereich kommen, zu klären. Das ist uns nahezu bei keiner Ecke gelungen und sollte nicht mehr allzu häufig vorkommen. So bringt man sich um den Lohn, denn es war insgesamt nicht so verkehrt. Das Spiel gegen Hamburg, einen direkten Konkurrenten wird sehr wichtig. Wir müssen unsere Lehren ziehen, es wird ein komplett anderes Spiel."

05ER.TV 13.02.2026

Silvan und Poschi am Mikro von 05ER.tv

Silvan Widmer: "Wir haben in erster Linie die Standards schlecht verteidigt. Da müssen wir uns viel mehr wehren, wenn geschoben, geblockt oder gerissen wird. Da wird nicht viel gepfiffen. Das war der Unterschied zwischen uns und den Dortmundern. Wir hatten zwei, drei Chancen, die wir nicht gemacht haben. So kommt ein Ergebnis wie heute Abend zustande. In der Halbzeit hatten wir die Hoffnung noch nicht aufgegeben, aber wir wollten auch nicht in den nächsten Konter reinlaufen und eine Klatsche kassieren. Wir haben schlecht verteidigt, mit dem Ball war es über weite Strecken ganz ok. Wir müssen das abhaken und den Fokus voll auf Hamburg richten."

Stefan Posch: "Das war ein gebrauchter Abend. Wenn man drei Standardgegentore kassiert, wird es schwer in Dortmund etwas mitzunehmen. Wir wussten, was auf uns zukommt und müssen besser verteidigen, die Gegenspieler im Griff haben, dem Torwart mehr helfen. Wenn er geblockt wird, ist das schwierig, der Schiedsrichter hat es nicht als Foul bewertet. Wir sind weiterhin voll im Abstiegskampf. Vor vier Spielen hatten wir noch 12 Punkte, jetzt 21. Das hätte jeder unterschrieben. Wir müssen das Spiel richtig einordnen, es war nicht alles schlecht. Wir hatten auch Phasen, auf denen wir aufbauen können. Gegen Hamburg wird es ein ganz anderes Spiel."