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U23 13.08.2026 - 14:00 Uhr

U23 will mehr Mut auf den Platz bringen

05ER empfangen am Sonntag zum ersten Heimspiel der Saison den FSV Frankfurt im Bruchwegstadion

Szene aus der vergangenen Saison: FSV-Angreifer Andre Gitau im Zweikampf mit FSV-Verteidigern.

Nach der knappen Niederlage in Homburg zum Auftakt geht es für die U23 des 1. FSV Mainz 05 mit dem ersten Heimspiel der Saison 2026/27 weiter. Am Sonntag (14 Uhr, Tickets im Online-Shop, live auf Leagues) ist der FSV Frankfurt im Bruchwegstadion zu Gast. 

Benjamin Hoffmann wünscht sich im Vergleich zum Auftakt im Saarland vor allem mehr Mut von seinen Spielern. "Unser Start in Homburg war überraschend nervös und wir hatten wenig Spielkontrolle. Aber ohne Mut wird es nicht funktionieren", betont der Mainzer Cheftrainer und meint damit konkret schnelles, vertikales Spiel und immer wieder die Tiefe zu suchen. Defensiv zeigte die höchste Ausbildungsmannschaft aber eine sehr gute Partie, hielt die Gastgeber vor allem in der zweiten Halbzeit vom eigenen Tor fern, ließ kaum Torchancen zu und verlor das Spiel aufgrund zweier Foulelfmeter, die in ihrer Entstehung durchaus vermeidbar waren. "Dementsprechend haben wir in dieser Woche den Fokus darauf gelegt, die Leichtigkeit reinkriegen und den Mut reinzukriegen."

Mit dem Ball in den Rhythmus kommen

Auch in der vergangenen Saison benötigte die Mainzer U23 etwas Anlaufzeit, um durchzustarten. Diesmal sind mit Rael Nakuzola, Taiyu Yamasaki, Daniel Imafidon oder Alynho Haidara vier Akteure seit Beginn der Vorbereitung in den Trainings- und Testspielbetrieb der Profis integriert. "Wenn der Liga-Alltag auch in der Bundesliga startet, werden wir endgültig sehen, wie wir aufgestellt sind. Nachdem Imafidon und Haidara in Homburg schon Teil der Startelf waren, soll auch Yamasaki am Sonntag mit dabei sein. "Der ganze Prozess wird sicherlich noch zwei, drei Wochen dauern", sagt Hoffmann. "Uns fehlt vielleicht noch ein wenig Rhythmus. Wir brauchen ein gutes Spiel mit Ball, Selbstvertrauen gegen den Ball haben wir."

Der Gast aus Frankfurt Bornheim kommt mit dem neuen Trainer Viktor Kleinhenz, der auf Tim Görner gefolgt ist, und einem großen personellen Umbruch im Kader nach Mainz. Elf Abgängen stehen neuen Zugänge gegenüber. "Man merkt sofort, dass ihr Spiel unter ihrem neuen Trainer eine andere Handschrift bekommen hat. Sie brauchen im Zusammenspiel sicherlich noch ein bisschen Zeit." Gegen Aufsteiger VfR Mannheim starteten die Frankfurter mit einem 2:2-Unentschieden solide in die Saison.

Rückkehrer ins Training

Personell hat sich die Lage am Bruchweg weiter entspannt. Luke Rahmann und Tebo Gabriel sind nach muskulären Problemen wieder ins Training eingestiegen, ebenso wieder bereits erwähnte Yamasaki, der eine Option für die Startelf sein könnte. Nick Cherny, Vorbereiter des Führungstreffers in Homburg, steigt morgen wieder ins Training ein. "Wir hoffen, dass es bei ihm funktioniert", sagt Hoffmann.