Profis 27.06.2020 — 18:30 Uhr

Schröder: Runterfahren, sammeln & analysieren

Stimmen nach dem Saisonfinale in Leverkusen

"Wir können uns erhobenen Hauptes aus der Saison verabschieden", befand Kunde Malong nach dem Schlusspfiff in Leverkusen.

Mit einer knappen Niederlage bei Bayer 04 Leverkusen hat sich der 1. FSV Mainz 05 am 34. Spieltag aus der Saison verabschiedet. Zittern mussten die 05ER nach dem bereits am vergangenen Wochenende geglückten Klassenerhalt am Samstagnachmittag zwar nicht mehr, dennoch überwog trotz einer ordentlichen Leistung in der BayArena am Ende der Ärger über die 19. Saisonniederlage, wie die Protagonisten zu Protokoll gaben.

Stimmen der 05ER

Sportvorstand Rouven Schröder: "Es ist eine sehr ärgerliche Niederlage. Wir wussten, dass Leverkusen alles investieren wird. Aber auch wir wollten unbedingt was holen und den dritten Sieg in Folge einfahren. Wir waren am Anfang nicht wach und haben zu einfach den Ball verloren. Anschließend haben wir etwas gebraucht, um ins Spiel zu kommen und hatten die eine Chance durch Jonny Burkardt. Die Führung zur Pause war insofern verdient. Danach konnten wir uns ein bisschen freischwimmen und beim Ausgleich durch JP war es leider Abseits. Da hätte er länger warten müssen. Die Jungs haben nochmal alles reingworfen, da kann man ihnen keinen Vorwurf machen. Die Saison ist beendet und wir haben die Klasse gehalten, wir werden in den kommenden Tagen in aller Ruhe analysieren, müssen aber erstmal runterfahren und uns sammeln."

Jonathan Burkardt: "Ich glaube, wir haben verdient verloren, aber dennoch ein ordentliches Spiel gemacht. Auch wir hatten unsere Chancen und mit ein bisschen Glück wäre mehr drin gewesen. Für das letzte Spiel haben wir uns aber ganz gut verkauft. Ich fühl mich jetzt platt und bin froh, dass mal ein paar Tage frei sind."

Nicht immer eine Einheit

Kunde Malong: "Es war sehr intensiv heute. Wir haben den Klassenerhalt zwar schon letzte Woche geschafft, waren aber hergekommen, um zu gewinnen. Es ist uns leider nicht gelungen aufgrund des Fehlers zu Beginn. Trotzdem haben wir bis zum Ende gekämpft, hatten Chancen und haben eine ordentliche Leistung gezeigt. Wir können erhobenen Hauptes aus der Saison verabschieden. Es war eine lange Saison und jetzt hat jeder verdient, Zeit mit der Familie zu verbringen.“

Kapitän Danny Latza: "Wir sind schlecht reingekommen, denn wir wollten eigentlich defensiv gut stehen und lange die Null halten. Leider haben wir das frühe Tor bekommen und unsere ersten Chancen nicht nutzen können. Nach der Pause war es ein offener Schlagabtausch, ein Punkt wäre verdient gewesen. Wir sind froh, dass wir heute nichts mehr mit dem Abstiegskampf zu tun hatten. Wir waren über weite Strecken der Saison nicht immer eine Einheit. Ab dem Frankfurt-Spiel hat jeder gesehen, was für ein Gesicht wir an den Tag legen können. Jeder hat sich zusammengerissen, da war Leidenschaft dabei, dann wirst du auch belohnt."

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