• . .
  • .
:
Halbzeitstand 0:0
-
-
Anstoss:
  • .
  • .
Stadium: .
Zuschauer: .
Spielbericht

Engagierter Auftritt, keine Punkte - FSV geht gegen Hoffenheim leer aus

Bebou gelingt in der OPEL ARENA in einer umkämpften Partie das Tor des Tages - Konkurrenten im Tabellenkeller punkten

Es hat nicht sollen sein: Trotz der über 90 Minuten gesehen wohl stärksten Vorstellung seit dem Bundesliga-Re-Start bleiben die 05ER auch nach dem 0:1 (0:1) gegen die TSG 1899 Hoffenheim weiter sieglos. Ihlas Bebou gelang in der OPEL ARENA kurz vor der Halbzeitpause der Treffer des Tages für die Gäste. Flo Müller hatte zuvor einen Elfmeter von Steven Zuber parieren können, Robin Quaison Pech bei einem Freistoß an den Innenpfosten gehabt. Auch eine engagierte Vorstellung in Durchgang zwei konnte letztlich die zweite Heimniederlage binnen sechs Tagen nicht verhindern.

Zum Ende der Englischen Woche hatte Achim Beierlorzer auf Rotationsmaßnahmen weitestgehend verzichtet und lediglich Edimilson Fernandes den Vorzug vor Kunde Malong gegeben. Der Schweizer übernahm die Position des Kameruners im defensiven Mittelfeld neben Leandro Barreiro. Wie schon in Berlin gingen die 05ER mit einer 4-2-3-1-Grundordnung in die Partie, in der erneut Moussa Niakhaté die Position des Linksverteidigers besetzte.

Während die Gäste am Mittwoch gegen Köln (3:1) ihren ersten Sieg nach dem Re-Start hatten einfahren können, wollte der FSV seinerseits endlich wieder dreifach punkten und sich Luft im Abstiegskampf verschaffen. In einer verhaltenen Anfangsphase hatte Hoffenheim die erste dicke Gelegenheit nach einem ruhenden Ball. Robert Skov zirkelte das Leder gefühlvoll über die Mauer, aber Müller parierte ebenso glänzend (7. Minute). Rund drei Minuten später setzten dann die Gastgeber in Person von Taiwo Awoniyi den ersten offensiven Akzent. Der Nigerianer tankte sich auf dem rechten Flügel bis zur Grundlinie durch, doch seine flache Hereingabe fand vor dem Gehäuse von Oliver Baumann keinen Abnehmer – da wäre mehr drin gewesen (10.)! In einer nun ausgeglichenen Partie sah kurz darauf Eigengewächs Ridle Baku seine fünfte Gelbe Karte und verpasst somit das Rhein-Main-Derby bei Eintracht Frankfurt am kommenden Wochenende. Überhaupt war es eine farbenfrohe Anfangsphase in der OPEL ARENA, in der Schiedsrichter Sascha Stegemann allein in den ersten 20 Minuten jeweils zwei Verwarnungen auf beiden Seiten verteilte. Die erste ganz dicke Chance hatten die die Mainzer in der 24. Minute nach einem Eckstoß, den Jean-Philippe Mateta verlängerte, Quaison noch abfälschte, aber an Baumann scheiterte. Statt in Führung zu gehen, ging die 05-Defensive im Gegenzug zu sorglos mit dem ballführenden Christoph Baumgartner um, Alexander Hack und Ridle Baku nahmen den Mittelfeldmann im Strafraum in die Zange und Stegemann zeigte sofort auf den Punkt. Zuber legte sich das Leder zurecht, wählte ebenso wie Müller die linke Ecke des Gehäuses, in der Torhüter die Oberhand behielt und den Rückstand verhinderte (27.).

 

Die Parade der Nummer eins verlieh dem FSV Rückenwind. Und nach einer guten halben Stunde verpassten die Gastgeber die Führung ebenfalls nach einem ruhenden Ball: Quaison brachte das Leder aus halblinker Position aufs Tor, traf aber nur den Innenpfosten – Pech für den Schweden (34.). Die Gastgeber waren in dieser Phase vor der Pause nun das klar tonangebende Team und schnupperten immer häufiger an der Führung. Zunächst reagierte Baumann bei einem Schuss von Baku glänzend (39.), und nach der darauffolgenden Ecke tauchte Awoniyi im Fünfmeterraum frei vor dem Gehäuse auf, konnte das Leder aber nicht über die Linie drücken (40.). Anschließend war Hoffenheim aus dem Nichts wieder im Spiel und verpasste nach einem Konter über Skov zunächst noch die Führung (42.). Nervenstärker präsentierte sich allerdings eine Minute später der kurz zuvor eingewechselte Bebou, der Baku und Hack aussteigen und Müller anschließend aus zwölf Metern keine Chance ließ - 0:1 (43.). Nach einem guten ersten Durchgang ging es für die 05ER so doch noch mit einem Rückstand in die Katakomben.

Drei Wechsel zur Pause, viele Chancen, keine Tore

Mit Wiederbeginn reagierte Cheftrainer Beierlorzer gleich dreimal. Karim Onisiwo, Levin Öztunali und Daniel Brosinski ersetzten in den zweiten 45 Minuten Jean-Paul Boëtius, Hack und Mateta. Die erste Gelegenheit bot sich allerdings den Gästen, als Munas Dabbur Müller in der 50. Minute zur nächsten Parade zwang. Doch der FSV zeigte sich schnell erholt vom Schock des Gegentors: Rund vier Minuten später legte Öztuanli ab für Fernandes, der den Hammer auspackte, das noch abgefälschte Leder aber über den Querbalken setzte (55.). Der FSV blieb am Drücker und verpasste es kurz darauf, nach einem Eckstoß, den Ball über die Linie zu drücken. Am Ende war Baumann nach einer unübersichtlichen Szene zur Stelle (57.). Nach exakt einer Stunde zappelte der Ball in einer nun hochemotional geführten Partie dann zwar endlich im Netz der TSG - Awoniyi hatte abgestaubt. Doch Schiedsrichter Stegemann ahndete ein vermeintliches Vergehen von Onisiwo an Baumann, nachdem der Österreicher ins Stolpern gekommen und in den Torhüter hineingefallen war. Das Tor zählte nicht, bitter aus 05-Sicht!

Die TSG wollte hier nun mit aller Macht das Ergebnis verwalten, der FSV zumindest noch diesen einen, längst überfälligen, Treffer erzielen. Gegen tief stehende Gäste kam in Minute 68 Awoniyi nach einem Zweikampf mit Baumann zu Fall, doch Stegemann versagte den Mainzern einen wohl durchaus möglichen Strafstoß nach dieser umstrittenen Szene. Für die Vorentscheidung sorgen können hätte nach einem langen Ball von Stefan Posch der soeben eingewechselte Maximilian Beier, doch Müller reagierte glänzend und verhinderte das 0:2 (75.). So blieben die in Durchgang zwei überlegenen Gastgeber bis in die Schlussphase hinein, in der Beierlorzer in Ádám Szalai auch seine letzte offensive Option zog, im Spiel, fanden aber nun immer seltener Lücken im engmaschigen Defensivverbund der Hoffenheimer. Fünf Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit versuchte Brosinski es nochmal aus der zweiten Reihe, doch wieder war Baumann zur Stelle. Zu zwingenden Chancen kamen die Mainzer nur noch selten, den Ausgleich auf dem Fuß hatte in der Nachspielzeit noch einmal Baku, der aus 16 Metern zum Schuss kam, aber zu ungenau zielt (90.+2). Auch Müller eilte schließlich bei einem weiteren Eckstoß mit nach vorne, der letzte Abschluss war aber Öztunali vorbehalten, dem das Leder aus der Drehung aber über den Spann rutschte (90.+3). Es sollte die letzte nennenswerte Aktion gewesen sein, denn wenig später war Schluss, der glückliche Sieger hieß Hoffenheim. Nach den Siegen von Frankfurt und Bremen am Nachmittag spitzt sich die Situation im Tabellenkeller für die 05ER vor dem Derby bei der Eintracht am kommenden Samstagnachmittag (15.30 Uhr) weiter zu.

Spieldaten
...

.

...

.

...

.

- Tore -
- Torschüsse -
- angekommene Pässe -
- Fehlpässe -
- Ballbesitz -
- Zweikampfquote -
- Foul / Hand gespielt -
...

.

Aufstellung

.

Aufstellung:

.

Einwechslungen:

.

Reservebank:

.

Trainer:

.

.

Aufstellung:

.

Einwechslungen:

.

Reservebank:

.

Trainer:

.

Spielerdaten
0 Tore 0
0 Torschüsse 0
0 Torvorlagen 0
0 Ballkontakte 0
0 gespielte Pässe 0
0 angekommene Pässe 0
0 Fehlpässe 0
0% Passquote 0%
0% Zweikampfquote 0%
0 Foul / Hand gespielt 0
0 Gefoult worden 0
0 Abseits 0

Teasermodul - YouTube

Teasermodul - Banner