U23 11.08.2017 — 09:45 Uhr

Kunert: "Saisonstart bestätigen"

U23 will auch gegen Astoria Walldorf punkten

Auf dem Boden geblieben: Trainer Kunert sieht keine Gefahr, nach zwei klaren Siegen abzuheben.

Mit dem FC Astoria Walldorf erwartet die U23 am Samstag einen Gegner, den vor der Saison vielleicht nicht allzu viele auf dem Zettel hatten. Spätestens mit dem 2:1-Heimsieg gegen die Stuttgarter Kickers haben die noch ungeschlagenen Kurpfälzer aber unterstrichen, dass mit ihnen auch am Bruchweg zu rechnen ist.

„Sie haben in der ersten Partie bei einer spielstarken Freiburger U23 einen Punkt mitgenommen und das zweite Spiel gewonnen – auch die Spielbeobachtung belegt uns, dass wir einen schweren Gegner erwarten können“, analysiert 05-Trainer Dirk Kunert. Der Anspruch bleibt aber ganz klar, „unseren Saisonstart zu bestätigen und unser Heimspiel zu gewinnen.“

Trotz zwei deutlichen Siegen zum Auftakt erkennt Kunert weiter Verbesserungspotenzial im Spiel seiner Ausbildungsmannschaft. Die Gefahr, die nächste Aufgabe auf die leichte Schulter zu nehmen, bestehe daher nicht. „Wir haben zwei gute Spiele gemacht, aber noch keine Top-Spiele.“ Dafür fehlte es zuletzt unter anderem an der Konzentration in der Anfangsphase: „Wir müssen in dieser Liga von der ersten Sekunde an voll da sein.“

„Wir müssen die Kirche im Dorf lassen: Wir haben zwei gute Spiele abgeliefert, zweimal deutlich gewonnen.“ Dirk Kunert

Die Reaktion seiner Truppe habe aber gestimmt, wie auch das Ergebnis in Worms (4:1) klar belegt. „Wir hätten einige Chancen nutzen und einige Situationen besser ausspielen müssen und hätten beide Spiele auch höher gewinnen können“, befindet der Trainer. „Aber wir müssen auch die Kirche im Dorf lassen: Die Jungs haben das gut gemacht, haben zweimal hoch gewonnen und Dinge, die man besser machen kann, findet man natürlich immer.“

Auch im zweiten Heimspiel will Kunert ein dominantes Spiel seiner Nullfünfer sehen, der Gegner hat seine Stärken vor allem in guter Ordnung und schnellem Umschaltspiel. „Mit Ballbesitz haben wir keine Probleme, ganz im Gegenteil“, so Kunert. „Die Konterabsicherung wird dazu ein wichtiger Faktor sein, da müssen wir hellwach bleiben und gleichzeitig geduldig auf unsere Chancen hinarbeiten.“ Der Kader hat derweil keine Änderungen erfahren, Kerem Bülbül fehlt noch verletzt, mit siebzehn Feldspielern fällt die Nominierung scheinbar nicht allzu schwierig aus. Aber, so betont Kunert, gäbe es keine erste Elf, sondern „höchstens eine erste 18. Es kann immer Gründe für einen Wechsel geben, auch wenn wir bislang gut aufgetreten sind – jeder Spieler hat seine Berechtigung für einen Kaderplatz und für Einsatzzeiten nachgewiesen.“

Anpfiff ist am Samstag um 14 Uhr im Bruchwegstadion. 

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