Profis 07.08.2017 — 16:30 Uhr

Bungert: "Mannschaft macht mir die Aufgabe sehr leicht"

05 Fragen an Niko Bungert

Ein Einsatz in der ersten Runde des DFB-Pokals, wie hier im vergangenen Sommer bei der SpVgg Unterhaching, dürfte für Niko Bungert in diesem Jahr zu früh kommen. ©rscp

05-Kapitän Niko Bungert geht 2017/2018 in seine zehnte Saison beim FSV. 159 Bundesliga- sowie 33 Zweitliga-Partien hat der Innenverteidiger in diesem Zeitraum absolviert und dabei zehn Tore (3 Assists) erzielt. Nachdem der 30-Jährige die Kapitänsbinde im vergangenen Sommer von Julian Baumgartlinger übernahm, schenkt nun auch der neue 05-Trainer Sandro Schwarz dem Urgestein das Vertrauen. Im Gespräch mit www.mainz05.de spricht Bungert über die Bedeutung dieser Rolle, die Sommervorbereitung unter Schwarz sowie den DFB-Pokal-Auftritt beim Lüneburger SK Hansa am Samstagnachmittag (Anpfiff: 15:30 Uhr). 

Herzlichen Glückwunsch, Niko. Was bedeutet es dir, nun im zweiten Jahr in Folge die 05-Binde tragen zu dürfen?

Bungert: Ich bin froh über das Vertrauen, dass der Trainer mir damit ausspricht, obwohl ich während der Vorbereitung drei Wochen lang verletzt war. Es ist eine schöne Bestätigung meiner Arbeit und ich bin glücklich, die Binde für meinen Verein Mainz 05 weiter tragen zu dürfen. Wir haben hier ein tolles Teamgefüge, so dass die Mannschaft mir die Aufgabe insgesamt sehr einfach macht. Zudem funktioniert die Kommunikation mit dem Trainerteam absolut reibungslos.

Die Sommervorbereitung ist fast vorbei. Wie fällt dein Fazit aus? 

Bungert: Viele von uns kennen Sandro ja schon sehr lange und wussten vor Beginn der Vorbereitung, dass er als Trainer unheimlich viel Qualität mitbringt. Er weiß, wie er eine Mannschaft führen muss. Seine Art kommt gut an und wir haben alle gemeinsam ein Ziel vor Augen. Wir wissen, welche Aufgaben jeder einzelne auf dem Platz zu erfüllen hat und haben in den vergangenen Wochen viele Inhalte abgearbeitet, von denen sich viele bereits auf dem Rasen widerspiegeln. Dass ich persönlich mich kurz nach Beginn der Vorbereitung verletzt habe, ist zwar ärgerlich gewesen. Dennoch war ich im Trainingslager dabei und konnte individuell trainieren, so dass ich auch persönlich mit einem positiven Gefühl in die neue Saison starte.

Positive, offene Typen, die wunderbar zu uns passen.

Der Kader wurde im Sommer qualitativ wie auch quantitativ aufgewertet. Wie passen die fünf Neuen zu Mainz 05?

Bungert: Die Neuzugänge sind vom ersten Tag an unglaublich gut integriert worden, was auch an den einzelnen Charakteren liegt. Es sind alles positive, offene Typen, die wunderbar zu uns passen. Generell ist es aber ja bei Mainz 05 bekanntlich immer so, dass neue Spieler mit offenen Armen empfangen werden. Sie sorgen für den nötigen Konkurrenzkampf und werden uns sicherlich alle verstärken.

Mit welchen Zielen geht ihr in die Saison?

Bungert: Wir sind lange gut damit gefahren, tief zu stapeln. Es wird eine schwere Saison in einer homogenen Liga mit sehr viel Qualität. Oberstes Ziel ist der Klassenerhalt. Dass wir jetzt seit acht Jahren in Folge Bundesliga spielen, ist bemerkenswert. Wir wünschen uns natürlich, früh Nägel mit Köpfen zu machen, wollen einen guten Start hinlegen und uns von Anfang an so weit wie möglich vom Tabellenkeller fernhalten. Das ist unsere grundsätzliche Herausforderung. Persönlich hoffe ich darauf, nach meiner Verletzung schnellstmöglich den Anschluss zu finden. Am Wochenende gegen Enschede 45 Minuten lang beschwerdefrei auf dem Platz stehen zu können und auch gleich ein Tor zu erzielen, war ein Schritt in die richtige Richtung.

Am Wochenende wartet das erste Pflichtspiel der Saison. Was erwartest du von der Partie beim Lüneburger SK Hansa im DFB-Pokal?

Bungert: Lüneburg hat in der Regionalliga Nord schon drei Meisterschaftsspiele hinter sich (Anm. d. Red.: 2 Siege, 1 Remis). Das ist sicher ein kleiner Vorteil hinsichtlich der Abläufe und des Spielrhythmus. Es wird kein Selbstläufer. Aber natürlich sind wir der Favorit und wollen eine Runde weiterkommen.

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