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19.07.10 : Profis
Mainz 05 steht vor der Verpflichtung von Christian Fuchs
Überraschung beim offiziellen Fototermin des 1. FSV Mainz 05 am Montagvormittag: Die 05er haben im Stillen den Transfer von Christian Fuchs von Bundesliga-Absteiger VfL Bochum vorbereitet und als ihren neuen Linksverteidiger präsentiert. Die 05er leihen den Österreicher für ein Jahr bis Juni 2011 aus und verfügen anschließend über eine Kaufoption für weitere vier Jahre. Über die Ablösemodalitäten vereinbarten beide Klubs Stillschweigen. Die Unterschriften unter den Verträgen fehlen zwar noch, aber zwischen den Klubs und dem Spieler ist alles klar.
„Christian Fuchs beweist seine Qualitäten bereits seit einigen Jahren. Fast 200 Erstligaspiele sind für einen 24-Jährigen eine beeindruckende Bilanz. Er verkörpert darüber hinaus als aggressiver, mutiger Linksfuß den von uns gesuchten Spielertypen für die Außenbahn“, sagt 05-Manager Christian Heidel. „Wir konnten gemeinsam mit Christian Fuchs die Irritationen um seine vertragliche Situation in Bochum ausräumen und sind sehr froh, dass er sich nun für Mainz 05 entschieden hat.“
Der 24-jährige Österreicher kann in seiner Profikarriere bereits auf einen stattliche Anzahl Erstligaspiele verweisen. Für den österreichischen Bundesligisten SV Mattersburg absolvierte er zwischen 2003 und 2008 140 Erstligaspiele, in denen er zwölf Tore erzielte. 2008 wechselte er in die Bundesliga zum VfL Bochum, für den er 53 Bundesligapartien bestritt und sechs Tore erzielte. Für die österreichische Nationalmannschaft absolvierte Fuchs bisher 31 Länderspiele.
Und Christian Fuchs selbst? Der ist froh, dass es für ihn in der Bundesliga weitergeht. „Das war mein klares Ziel“, sagte er am Rande des Fototermins. „Mainz 05 hat sich am meisten ins Zeug gelegt um mich zu verpflichten. Trainer Thomas Tuchel wollte mich unbedingt haben.“ Die Argumente seines neuen österreichischen Teamkollegen Andreas Ivanschitz und von Lewis Holtby, mit dem er zuletzt in Bochum spielte, brauchte er da eigentlich nicht mehr: „Ich habe von der guten Atmosphäre im Klub gehört, das hat sich auf Anhieb bestätigt.“