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U23 - Freitag, der 16. Juni 2017 10:49 Uhr

"Freue mich, wieder zur Familie zu gehören"

05 Fragen an Fabian Gerber

Fabian Gerber wird als Co-Trainer unserer U23 am Mittwoch in die neue Spielzeit starten. Am Bruchweg ist Gerber alles andere als ein unbeschriebenes Blatt. 2003 wechselte der frühere Mittelfeldspieler nach Auf- und Abstieg mit dem FC St. Pauli nach Mainz, wo in der ersten Saison der Aufstieg in die erste Liga gelang. Im folgenden Jahr war Gerber bester 05-Torschütze in der ersten Bundesliga-Spielzeit. Nach insgesamt vier Jahren standen für Gerber 25 Zweitliga-, 83 Bundesliga- und 6 UEFA-Cup-Spiele im 05-Dress zu Buche, bevor er 2007 zum griechischen Erstligisten OFI Kreta wechselte. Im Januar 2016 übernahm Gerber beim BSV Rehden seinen ersten Posten als Cheftrainer in der Regionalliga. Im Interview mit mainz05.de erinnert sich Gerber an besondere Momente der Vergangenheit und blickt auf die Zukunft seiner Mannschaft in der Regionalliga Südwest.

Vier Jahre als Spieler, letzte Saison als Hospitant und ab nächster Woche als Co-Trainer der U23 – dir scheint es bei Mainz 05 gut zu gefallen?

Fabian Gerber: „Ja, definitiv. Die vier Jahre als Spieler unter Kloppo waren super und auch sehr erfolgreich. In der ersten Saison sind wir direkt aufgestiegen, das war insgesamt eine tolle Zeit. Ich habe in Mainz auch schnell Familie und Freunde gefunden und bin schon vor vier Jahren nach meiner aktiven Karriere wieder nach Mainz gezogen. Ich freue mich sehr, jetzt wieder zur 05-Familie zu gehören und als Co-Trainer bei der U23 arbeiten zu können und kann kaum erwarten, dass es nächste Woche losgeht.“

Welche Momente sind dir vom Bruchweg besonders in Erinnerung geblieben?

Fabian Gerber: „Ich habe sehr viele Momente erlebt, an die ich mich immer wieder gerne erinnere. Ein besonderes Highlight war auf jeden Fall das Spiel gegen Schalke 04 im Rahmen der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Vereinsjubiläum. Ich habe nach etwa 20 Sekunden das 1:0 erzielt – das hat allerdings im Stadion kaum jemand mitbekommen, weil die Zuschauer noch die beeindruckende Choreographie vor den Augen hatten (lacht). Am Ende haben wir 2:1 gewonnen, das bleibt einem natürlich in Erinnerung.“

Was hat sich im Vergleich zu deiner aktiven Zeit für die Jungs verändert, die du jetzt auf ihrem Weg begleiten wirst?

Fabian Gerber: „Eine ganze Menge. Das kann man gar nicht mehr vergleichen mit der Zeit vor 10 oder 15 Jahren. Nicht nur, was das Stadion angeht, also jetzt die Opel Arena. Auch, was sich hier am Bruchweg, im Nachwuchsleistungszentrum getan hat, ist schon Wahnsinn. Mainz gehört inzwischen zu den Top-Adressen im deutschen Fußball, insbesondere im Juniorenbereich. Das zeigt schon deutlich, was hier in den letzten Jahren geleistet wurde.“

In den letzten Wochen der Rückrunde hast du neben der U19 auch bei Sandro und Falke in der U23 hospitiert und einige Jungs schon kennengelernt. Wie schätzt du die kommende Saison in der Regionalliga ein?

Fabian Gerber: „Ich denke, dass die Regionalliga Südwest gemeinsam mit der West-Staffel die stärkste darstellt. Das wird nicht einfach. Wenn man sieht, dass Mannheim und Elversberg beide nach den Aufstiegs-Relegationsspielen wieder mit dabei sind und darüber hinaus einige weitere richtig starke Traditionsvereine, aber auch starke zweite Mannschaften – das wird mit Sicherheit eine schwierige Aufgabe für uns. Wir werden uns nach einigen Abgängen und mit vielen jungen Aufrückern aus der U19 zunächst als Team finden müssen. Ich denke aber, dass wir auch mit Kuni (Dirk Kunert, Anm. d. Red.) im Trainerteam sehr gut aufgestellt sind und eine erfolgreiche Saison spielen können.“

Beim BSV Rehden warst du zuletzt als Cheftrainer schon in der Regionalliga aktiv. Was reizt dich an der Aufgabe als Co-Trainer in unserem NLZ?

Fabian Gerber: „Ich will natürlich in erster Linie dem Trainer zuarbeiten, aber ich sehe auch ganz viel Potenzial, wie ich mich darüber hinaus im Verein einbringen kann. Ob das Trainingsinhalte sind, oder zwischenmenschliche Dinge: Die Aufgabe, unsere Jungs auf das nächste Level zu bringen, ist sehr spannend und da freue ich mich total drauf!“

 

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